95.000 Euro Schaden - wegen einer Hummel

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Reichertsheim - Ein Lasterfahrer war von einer Hummel in seiner Fahrerkabine offenbar derart irritiert, dass er von der Straße abkam und durch die Leitplanke brach.

Eine „Hummelkönigin“ war dafür verantwortlich, dass ein 26-jähriger Lasterfahrer aus Ungarn am Mittwochmorgen bei Reichertsheim von der Straße abkam und ein geschätzter Sachschaden in Höhe von circa 95.000 Euro entstand.

Der Fahrer des Sattelschleppers, der mit 18 Tonnen Kfz-Teilen beladen war, war auf der B 12 in Richtung München unterwegs gewesen, als ihn zwischen Reichertsheim und der Abzweigung nach Schwindegg die im Führerhaus umherfliegende, dicke Hummel derart irritierte, dass er nach rechts von der Fahrbahn abkam und dabei die Leitplanke durchbrach. Auf dem rechts neben der B 12 verlaufenden Wirtschaftsweg kam er dann mit dem Sattelzug zum Stillstand.

Der Fahrer und die Hummelkönigin wurden dabei zwar nicht verletzt, jedoch entstand an Sattelzug und Leitplanke erheblicher Sachschaden. Unter anderem trat an der Zugmaschine Öl aus, das auch noch ins Erdreich gelangte.

An der Unfallstelle war sowohl die Freiwillige Feuerwehr Reichertsheim mit neun Mann eingesetzt, als auch die Straßenmeisterei Ampfing. Zudem mußte wegen der Beseitigung des ölverschmutzten Erdreichs auch das Landratsamt Mühldorf eingebunden werden.

Die Fracht des Sattelzuges musste umgeladen und der nicht mehr fahrfähige Sattelzug dann schließlich geborgen und abgeschleppt werden.

Pressemitteilung Polizeistation Haag in Oberbayern

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