Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

So war der Festumzug in Rechtmehring

100 Jahre Burschenverein und Dirndlschaft: Zum Jubiläum war fast alles auf den Beinen

Der Burschenverein feiert 100-jähriges Jubiläum, die Dirndlschaft fünfjähriges Bestehen.
+
Der Burschenverein feiert 100-jähriges Jubiläum, die Dirndlschaft fünfjähriges Bestehen.

Der Burschenverein Rechtmehring feiert 100-jähriges Jubiläum, die Dirndlschaft fünfjähriges Bestehen. So war das große Festwochenende.

Rechtmehring – So ein großes Fest hat Rechtmehring bisher wohl noch nie gesehen, so die übereinstimmenden Eindrücke vieler Festbesucher. 100 Jahre Burschenverein und fünf Jahre Dirndlschaft Rechtmehring galt und gilt es zu feiern.

Viel Arbeit hat es gemacht, so die Festleiter Josef Wagenstetter und Franziska Bauer. „Umso mehr freut es uns, wenn es klappt und es den Gästen gefällt. Und das hat es scheinbar.“

Für über 60 Vereine gingen vor Monaten die Zusagen der Anmeldungen raus, denn so viele hatten Platz im Festzelt. Weitere 15 Vereine standen auf der Warteliste. Sie konnten oder durften nur kommen, wenn sie im Biergarten Platz nahmen. Neben dem fast 2.000 Personen fassenden Zelt saßen zahlreiche Gäste auf dem Vorplatz und ließen sich Weißwürste und später Essen und Trinken schmecken.

Der Burschenverein feiert 100-jähriges Jubiläum, die Dirndlschaft fünfjähriges Bestehen.

Nach dem traditionellen Weißwurstfrühstück unter den Klängen der Mehringer Blechblosn bewegte sich der Festzug am Sonntag mit den meisten Teilnehmern vom Zelt neben Schule und Pfarrheim quer durch das Dorf zum Gottesdienst, der südöstlich des Gewerbegebietes gefeiert wurde.

Die vier Musikkapellen Trachtenblaskapelle Ramsau, Kirchdorfer Blasmusik, Musikkapelle Schwindegg und die Mehringer Blechblosn gaben dem Zug ein würdiges Geleit. Pfarrer Marek Kalinka gab sich leicht schmunzelnd erstaunt, dass beim Gottesdienst so viele junge Leute dabei waren. Im sonntäglichen Gottesdienst seien es viel weniger und auch der Altersschnitt wäre wesentlich höher, meinte der Pfarrer, was die Festgäste zum Lächeln brachte. Eine starke Gemeinschaft sei wichtig, bei Burschenverein und Dirndlschaft und diese sei auch wichtig mit Gott, so Pfarrer Kalinka. Musikalisch umrahmte der Ramsauer Rhythmuschor mit stimmungsvollen Liedern bei bestem Wetter den kurzweiligen Gottesdienst. Zurück im Zelt gab es dann gleich nach dem Mittagessen kein Halten mehr. Gefühlt das ganze Zelt stand auf Bänken und Tischen und die Musik „Scheeomnei“ heizte dem stimmungsgeladenen Festbesuchern so richtig ein.

Am Freitag zuvor sorgten die „Boazn Royal“ beim Wein- und Bierfest für eine super Stimmung. Gut besucht mit über 800 Gästen war dies vielleicht auch deswegen, weil die „Boazn Royal“ überwiegend aus jungen Rechtmehringer Musiker besteht. Das meist junge Publikum genoss Wein und Bier. Und natürlich ging es danach in der Bar weiter.

Der Samstag begann aber nicht etwa erst um sieben oder acht Uhr, sondern ab fünf Uhr nachmittags war bereits der Empfang der 14 Böllerschützenvereine, vorwiegend aus dem Schützengau Wasserburg-Haag.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier +++

Rechtmehring selber hat seit 2015 als Abteilung der Korbinianschützen eine eigene Gruppe mit insgesamt mittlerweile 21 Böllerschützen. Sie organisierten das Böllerschießen. Insgesamt 130 Böllerschützen stellten sich ab 18 Uhr im großen Halbkreis Richtung Sandberg auf und ließen unter dem Kommando von Schussmeister Richard Daumoser fünf verschiedene Schießreihenfolgen los. Und das war weit und breit zu hören.

Am Samstag, so die wenigen Pessimisten, würden es wohl weniger Leute werden, nach mittlerweile drei gut besuchten Festtagen hintereinander. Sie sollten sich täuschen. „Die Gschubsten“ zeigten ihr Können. Die beiden Musiker aus dem benachbarten Maitenbeth unterhielten mit Geschmack und Witzen die über 500 Besucher.

Den feierlichen Festgottesdienst umrahmte der Ramsauer Rhytmuschor (links).

Danach ging es mit den Graxntalern weiter bis 12 Uhr. Nur die Bar blieb zu! Warum? Weil alle für den Festsonntag klaren Kopf behalten mussten. Der Ausklang des bisherigen Festes findet am 1. August, mit dem traditionellen Kesselfleisch- und Schlachtschüsselessen statt.

Kommentare