Angebote wurden eingeholt

Kindergarten-Erweiterung: Aufträge an Fachplaner vergeben

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Rechtmehring - Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der nichtöffentliche Beschluss über die Vergabe von Planungsaufträgen für die Erweiterung des Kinderhauses St. Korbinian bekanntgegeben. 

In der nichtöffentlichen Sitzung vom 24. Oktober wurden die Angebote der Fachplanungsbüros sowie die Beauftragung beschlossen. 

  • Tragwerksplanung: Von den angeschriebenen Fachplanern gaben zwei ein Angebot ab. Das günstigste Honorarangebot gab ein Ingenieurbüro aus Mitterskirchen mit einer Angebotssumme von 28.244,91 Euro brutto ab.
  • Heizung und Sanitär: Von den angeschriebenen Fachplanern gaben zwei ein Angebot ab. Das günstigste Honorarangebot gab ein Büro aus Waldkraiburg mit einer Angebotssumme von brutto 33.039,82 Euro ab.
  • Fachingenieur Baugrunderkundung: Von den angeschriebenen Firmen gaben zwei ein Angebot ab. Das günstigste Honorarangebot gab eine Firma aus Waldkraiburg mit einer Angebotssumme von 3.522 Euro ab. 
  • Fachingenieur Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinierung: Ein Angebot einer Passauer Firma ging ein, der Pauschalpreis in Höhe von 2.885,75 Euro brutto liegt im wirtschaftlichen Rahmen.
  • Freianlagenplanung: Von den angeschriebenen Landschaftsarchitekten gaben zwei ein Angebot ab. Das günstigste Honorarangebot gab eine Firma aus Aschau am Inn mit einer Gesamtsumme von 22.149,72 Euro brutto ab.
  • Architekt:  Das gesamte Honorar inklusive Mehrwertsteuer beträgt 142.942,80 Euro.

Umfangreiche Erweiterung geplant

In dem Gebäude sollen nach der Erweiterung eine weitere Kindergarten- und eine Krippengruppe untergebracht werden. Es wird dann insgesamt 24 Krippenplätze geben. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro, der sicher zugesagte Zuschuss liegt über 50 Prozent. Baubeginn für die 557 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche ist im Frühjahr.

Bauherr und Eigentümer des Anbaus ist die Gemeinde, den Betrieb übernimmt weiterhin der kirchliche Kindergartenverbund. Die bisherigen Gebäude befinden sich auch auf Kirchengrund. Der Zugang ist formell durch eine entsprechende Grunddienstbarkeit gesichert. Knackpunkt war zeitweise noch eine Mauer am denkmalgeschützten Gebäude, welches die beiden Grundstücke trennte. Denn es musste geklärt werden, ob diese denkmalgeschützte Mauer auf einer Länge von 13 Metern abgerissen werden darf.

Sonst standen in der jüngsten Gemeinderatssitzung zahlreiche Straßenverkehrs-Themen auf der Tagesordnung. Vor allem eine Entschärfung des Unfallschwerpunkts an der Kreuzung von MÜ43 und MÜ32, aber auch eine mögliche Schnelladestation im Gewerbegebiet "Am Kornfeld" und eine Vielzahl an weiteren Themen rund um den Straßenverkehr.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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