Haager Bauausschuss schafft Gewohnheit ab

Piktogramm gegen Gehweg-Parker

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Parken auf dem Bürgersteig soll in der Kirchdorfer Straße in Haag bald Vergangenheit sein.

Haag - Einer Meinung waren die Räte im Bauausschuss des Gemeinderats, gegen das wilde Parken in der Kirchdorfer Straße vorzugehen.

Das Problem sei bekannt, so Bürgermeister Hermann Dumbs. Die Anwohner und Kunden der Kirchdorfer Straße ließen aus Gewohnheit ihre Autos gerne auf den breiten Gehsteigen stehen. Die Ursache liege auch darin, dass die Gemeindeverwaltung nicht konsequent kontrolliert habe. Jetzt werde der Vorgang durch die kommunale Verkehrsüberwachung besser geregelt. Um die Problematik aber zu beheben, schlage die Verwaltung vor, Schilder aufzustellen.

Generell sei es in der Kirchdorfer Straße schwierig, einen Parkplatz von einem Gehweg zu unterscheiden, so Stefan Högenauer (CSU). Man könne auch auf den Asphalt den Hinweis "Gehweg" aufzeichnen. Die Bürger dürften "nicht einfach abgezockt" werden, fand Zweiter Bürgermeister Dr. Winfried Weiß (CSU). Ihr Fehlverhalten habe sich in Jahrzehnten eingeschlichen, so das Abstellen der Autos vor dem Rößler-Haus: "Wir wollen die Bürger nicht ärgern."

Das ist nach Josef Burger (PWG) keine Entschuldigung. Die paar Meter zum Parkplatzzentrum in der Rute könne jeder zu Fuß gehen. Eine weitere Schwierigkeit für die Anwohner besteht nach Drittem Bürgermeister Egon Barlag (Freie Wähler Haag) darin, dass die Anwohner ihre Pkw in den Hinterhöfen, wo sie eigentlich hingehörten, nicht abstellen dürften. Dagegen sprächen sich die Hausbesitzer aus. So wählte der Ausschuss zwischen Schildern und Aufschrift und entschied sich schließlich für ein auf den Gehsteig aufgetragenes "Piktogramm".

xy/Mühldorfer Anzeiger

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