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Politikerin aus Maitenbeth im Bundestag

Julia Bartz (CSU)
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Julia Bartz (CSU) aus Maitenbeth hat den Sprung in den Bundestag geschafft.

Maitenbeth - 29 Jahre jung und schon Teil des künftigen Parlaments: Julia Bartz aus Maitenbeth ist über die Liste in den Bundestag eingezogen.

"Ich kann es noch gar nicht glauben", sagte Julia Bartz (CSU) gegenüber innsalzach24 zu ihrem überraschenden Wahlerfolg. Am Montagmorgen um 6.30 Uhr habe sie erfahren, dass sie über die Landesliste den Sprung in den Deutschen Bundestag geschafft hat. Bartz' Wahlsieg kam sogar noch überraschender als der von Tobias Zech aus Garching, schließlich stand Bartz nur auf Listenplatz zehn. Seit der Bundestagswahl 2002 sei es nicht mehr der Fall gewesen, dass ein Kandidat auf einem zweistelligen CSU-Listenplatz ins Parlament eingezogen ist, erklärte Bartz.

"Die richtige Arbeit kommt jetzt erst"

Die 29-Jährige hat auch vom Misserfolg der FDP profitiert. Hätten die Liberalen - oder auch die AfD - die Fünf-Prozent-Hürde geschafft, wären für die anderen Parteien im Parlament weit weniger Sitze übrig geblieben. "Es ist das Wenn und Wenn und Wenn zusammengekommen", sagte Bartz. Dabei habe sie sich Sonntagabend eigentlich gefreut, dass der Wahlkampf und die damit verbundene Arbeit vorbei ist. "Ich habe den Eindruck, dass die richtige Arbeit jetzt erst kommt", so die CSU-Politikerin.

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Bei der 29-Jährigen überschlagen sich jetzt freilich die Ereignisse. Kurz vor ihrem Gespräch mit innsalzach24 hatte Bartz einen Flug nach Berlin gebucht, schon morgen stehen dort die ersten Sitzungen von Fraktion und Landesgruppe an. Zuvor hatte Bartz bereits mit ihrem bisherigen Chef gesprochen. Noch ist die 29-Jährige nämlich fest bei der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag angestellt. Als Abgeordnete in Spe muss sie nun selbst Mitarbeiter finden und anstellen - eine von vielen kleinen und großen Herausforderungen als Neuling im Parlament. "Ich habe so etwas noch nie gemacht. Bis jetzt war ich immer selbst angestellt", so Bartz. Auch deshalb ist sie froh, dass sie demnächst eine Infoveranstaltung für Neulinge im Parlament besuchen wird.

Bei der Ausschussbesetzung im Bundestag muss sich die CSU-Politikerin aller Voraussicht nach wie in der Regel alle jungen Abgeordneten hinten anstellen. Wo sie künftig Akzente wird setzen dürfen, weiß Bartz also noch nicht. Bislang habe sie einen tieferen Bezug zur Verteidigungspolitik, da sie vier Jahre lang den Arbeitskreis Wehrpolitik betreut habe. Doch auch die Landwirtschaftspolitik interessiere sie, erklärte die 29-Jährige.

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