Landwirt starb nicht durch Stromschlag

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Auf diesem Bauernhof kam es am Dienstag zu dem Unglück.

Maitenbeth - Der 58-jährige Landwirt, der am Dienstagmittag tot in der Kanzel eines Deckenkrans gefunden worden ist, ist nicht wie zuerst vermutet durch einen Stromschlag gestorben.

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Polizeimeldung

58-jähriger Landwirt stirbt bei Heu-Arbeiten

Wie die Untersuchungen der Kripo Mühldorf und eines Gutachters des Landeskriminalamts jetzt ergeben haben, hat sich der Mann wohl während der Arbeit mit dem Heugreifer aus seiner Kanzel gebeugt. Er war in dieser Haltung von dem sich bewegenden Führerhaus gegen einen Stahlträger gedrückt worden. Dabei hatte er eine Brustkorbquetschung erlitten und ist in der Folge erstickt.

Noch am Mittwoch vermuteten die Ermittler erst einen Stromschlag. Dieser konnte mittlerweile ausgeschlossen werden.

Am Dienstagmittag, gegen 13.30 Uhr, hatte die Ehefrau den 58-Jährigen gefunden. Er saß noch immer in der Kabine des Deckenkrans. "Die Ehefrau versuchte sofort den 58-Jährigen zu reanimieren. Aber leider erfolglos," berichtete Andreas Guske vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch.

Eigentlich wollte der Mann am Dienstag nur die Heuballen in der Scheune umschichten und fand dabei den Tod.

df/red

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