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Kinderkrippenbau im Plan

Haag - Einen Zwischenbericht gab Architekt Johann Schmuck zum Kinderkrippenbau. Drei Ausschreibungen sind vergeben, damit die Hälfte der Bausumme, wobei bisher alles im Zeit- und Kostenrahmen ist.

Momentan ruht der Bau an der Berger Straße, für den der Spatenstich im vergangenen Herbst erfolgt war. Von einem "guten Etappenerfolg" sprach der Architekt Johann Schmuck jetzt bei seinem aktuellen Bericht in der Gemeinderatssitzung, dass vor dem Wintereinbruch die Fundamente gelegt worden waren. Er sieht keine Verzögerungen im weiteren Ablauf. Die bisherigen Maßnahmen hätten zu einem unproblematischen Nebeneinander von Baustelle und Kindergartenbetrieb geführt: "Wir hatten keine Beschwerden."

Nach der Fertigstellung wird die Nordansicht von Kindergarten und Krippe anders, denn hier wird die bisherige Abfahrt in den Keller entfernt, um mehr Platz zu gewinnen. Parallel zur Straße erhält das Gebäude eine Rampe. Damit wird der Kindergarten erstmals auch behindertengerecht erschlossen. Einen Vorteil haben aber auch Mütter mit Kinderwägen. Rampe und Entfernen der Abfahrt kosten rund 18000 Euro.

Die Straße wird um neue Stellplätze und um eine Wendemöglichkeit erweitert. Bisher, so Schmuck, hätten die ihre Kinder anliefernden Mütter immer Staus verursacht. Nach der neuen Lösung können sie im Kreisverkehr abfahren. Die Krippe nebenan kann ebenerdig betreten werden. An den überdachten Eingangsbereich schließen sich Vorräume, Küche mit Essbereich, Büro, WCs, Putzraum, Gruppen- und Nebenräume.

Ein Merkmal soll sein, dass "bewusst nur natürliche und langlebige Materialien" wie Holz und Stein Verwendung finden. Den Massivbau mit Holzkonstruktion und Holzverkleidung deckt ein Ziegeldach. Darunter sind Akustikdecken vorgesehen. Die Fenster bestehen aus Holz und Aluminium. Die Gänge erhalten eine Abhängung zur Decke. Die Aufenthaltsräume werden mit Holzdecken bestückt.

In weiteren Einzelheiten verwies der Architekt auf die Linoleumböden der Gruppenräume, den roten Fliesenbereich des Eingangs, der die übliche Absperrmöglichkeit wie ein Kindergarten erhält. Eine neue Lösung in Absprache mit Kindergartenleiterin Hildegard Wandinger habe man für den "großzügigen Wickeltisch" gefunden. Die Gruppenräume sollen zusätzliche Teeküchenanschlüsse erhalten.

Zum Außenbereich zeigte der Architekt den Anschluss der Kinderkrippe an das Freigelände des Kindergartens. Beide Bereiche sollen durch einen Zaun getrennt werden, aber beiderseits zugänglich sein. Bürgermeister Hermann Dumbs verwies in der Diskussion auf die neuen Teeküchen. Es handle sich dabei nur um die Anschlussmöglichkeiten. Sollte nämlich in der Zukunft dieser Bereich der Krippe als normalen Kindergartengruppenraum benutzt werden, dann wäre diese Einrichtung erwünscht.

Als Vorteil wertete Johann Schmuck die beschränkte Ausschreibung, über die mehr einheimische Firmen eingebunden werden könnten. Die Ausgaben für das Bauwerk selbst sind ursprünglich auf 600000 Euro, die der Gesamtherstellung auf 800000 Euro beziffert.

Der Gemeinderat zeigte sich mit den Planungen und Ausführungen einverstanden. Eine einzige Änderung per Beschluss betraf den Eingangsboden, der statt roten Fliesen grauen Feinstein erhalten soll.

xy/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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