Haager Western Club feierte im Oldstyle-Lager

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Stauden/Haag - Für fünf Tage schlug der Haager Western Club sein Oldstyle-Lager auf dem Höhenrücken in Stauden bei Haag auf. Das zehnte Lagerleben sollte möglichst authentisch sein.

In die 18 Zelte, drei Indianer-Tipis, zwei Cowboy-Lodges und Rundzelte, nach "Bremsen-Hill" zogen die Soldaten der siebten US-Cavalry, Indianer, Rancher, Trapper wie "Little Joe", alias Hanns Spinnler und Sheriff Peter Wegenberger, Vorsitzender des Haager Western Clubs. Das zehnte Lagerleben sollte möglichst authentisch sein. Es war sogar als historischen Veranstaltung angemeldet, abends entzündeten die Wild-West-Romantiker vor den Zelten ihre Lagerfeuer und grillten. Später traf man sich dann an der neu gebauten Bar. Der Frühschopen war allerdings nicht nach Wild-West-Manier, dabei gab es heimisches bayerisches Bier.

Erstmals war der Kentucky Club aus Rosenheim mit Vorstand Toni Daurer und Stellvertreter Herbert Wiesböck zu Gast. Hanns Spinnler, zweiter Sheriff im Haager Western Club, dankte für den Besuch und nahm die Gegeneinladung für nächstes Jahr nach Rosenheim gerne an. Gekommen waren heuer auch Behinderte der Franziskus-Schule in Au mit drei Lehrerinnen. Sie durften das Vereins-Tipi nutzen, wo Trapper "Long John" aus München Geschichten aus dem alten Wilden Westen erzählte und die Utensilien vom Trapperstuhl bis zum Schneeschuh vorstellte. Im Indianerzelt empfing "Onkel Herby" die Gäste und Trapper "Mc Rain", Manfred Höfgen aus Isen, zeigte dem Besuch den Aufbau der Planwagen und den Umgang mit der Perkussions-Pistole. "Alle waren begeistert", so Vorsitzender Peter Wegenberger im Resümee. Die Organisation habe reibungslos funktioniert, auch die Nutzungsrechte der Staudener Hügel, die man dem Landwirt nicht mit Nuggets, sondern mit einem Kasten Bier bezahlte.

re/Wasserburger Zeitung

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