Auch Haager Realschüler mit Förderpreis ausgezeichnet

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Hans Urban, Hermann Jäger und Alois Unertl (von links) mit den Förderpreisträgern der Realschule.

Haag - Die "Haager Förderpreise" für gute Schüler zählen mittlerweile zur festen Einrichtung bei der Verabschiedung an Volksschule und Realschule. Eine Neuerung kam heuer für die Realschule mit dem Sonderpreis hinzu.

Die Idee hatte Firmenchef und Gemeinderat Ludwig Schletter. Der schulische Nachwuchs solle mit finanziellen Anreizen zu Leistungen gefördert werden. Inzwischen schlossen sich mehr Sponsoren aus dem Haager Wirtschaftsleben an.

Mit "Wiener Blut" stimmte das Salonorchester der Realschule unter Leitung des Musikpädagogen Dagobert Pieper auf den spannenden Moment ein, in dem die Preisträger des Abgangsjahrgangs 2010 von der Realschule bekannt gegeben wurden. "Es geht um viel Geld", so Rektor Wilhelm Kürzeder.

Je 500 Euro erhielten Michael Linner aus Kirchdorf für das Abschneiden in Mathematik und Anja Bibinger aus Maitenbeth in Physik vom Haager Brauereichef Alois Unertl. Er nannte die Förderung eine "sinnvolle Investition". Heuer könne man auf die "traumhaften Abschlüsse" der Haager besonders stolz sein. Michael Linner hatte in Mathematik von der ersten Prüfung bis zum Abschluss nur Einser geschrieben und schwächere Schüler mit Nachhilfe unterstützt. Anja Bibinger war durch ihr "problemlösendes Denkvermögen zur Durchdringung physikalischer Phänomene" aufgefallen.

Molkereichef Hermann Jäger stellte vorweg fest, dass nur eine gute Schule gute Schüler hervorbringe und würdigte Maria Wandinger aus Reichertsheim mit ebenfalls 500 Euro. Sie war die beste Absolventin in Wirtschaftswissenschaften mit einem glatten Einser.

Hans Urban von der Firma Schletter unterstrich das "gute Umfeld", das so viele "qualifizierte Leute" hervorbringe. Er überreichte Anita Steinberger aus Obertaufkirchen 500 Euro. Sie erzielte das beste Ergebnis bei den Sprachen im Fachbereich Spanisch, engagierte sich dabei auch für den Schüleraustausch der Haager Realschule mit Mallorca. Ebenfalls 500 Euro von Schletter gab es für Kathrin Aigner aus Reichertsheim, einer "vielseitig und vor allem musisch begabten Schülerin" mit besten Noten im handwerklichen und theoretischen Bereich. Mit Gesang und Hackbrett hatte sie Schulveranstaltungen bereichert.

Den ersten Sonderpreis übergab Renate Klinger von den Haager Kraftwerken für einen "ausgezeichneten Schulerfolg". Er ging mit 750 Euro an den Schulbesten mit 1,0, an Peter Freisinger aus Oberornau. Mühelos habe er komplizierte Sachverhalte erfasst, dabei großes technisches Verständnis und hervorragende sprachliche Ausdrucksfähigkeit besessen.

Für das beste Ergebnis der Volksschule hatten Annika Kipper, Martin Weingart, Kathrin Voglsamer und Johannes Albert den Haager Förderpreis entgegengenommen.

xy/Wasserburger Zeitung

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