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Haager Kinderkrippe ist fertig

Architekt Johann Schmuck und Baureferent Andreas Grundner im Sanitärraum der Krippe.
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Architekt Johann Schmuck und Baureferent Andreas Grundner im Sanitärraum der Krippe.

Haag - Die Haager Kinderkrippe ist bezugsfertig. Noch stehen einige Handgriffe aus, so die Gestaltung des Außenbereichs.

Neu ist die Zufahrt für die Krippe wie für den Kindergarten daneben.

Architekt Johann Schmuck hatte den Haager Gemeinderäten die Nachbarschaft des katholischen Kindergartens "Arche Noah" als den am besten geeigneten Standort vorgeschlagen, entstanden ist die zweigruppige Kinderkrippe in einem eigenen, erdgeschossigen Neubau an der Westseite des Kindergartens. Sie schließt sich winkelförmig an und bildet über einen Verbindungstrakt eine Einheit der Kinderbetreuung für die bis Dreijährigen und die Älteren. Dunkelrote Farbe markiert den Übergang zum Kindergarten. Im überdachten Eingangsbereich können Kinderwagen abgestellt werden. Rechts sind Büro und Küche, links geht es auf der Nordseite zu den in Gelb gehaltenen Nebenräumen mit Nasszellen und Behindertenzimmer. Auf der Südseite des Gangs befinden sich die zwei Gruppenräume, denen je ein Schlafraum angeschlossen ist. Die Gruppenräume haben je 44 Quadratmeter, die Ruheräume 24 Quadratmeter. Gruppen- und Schlafräume sind durch Holzschiebetüren mit Fenstern getrennt, sodass die Betreuerinnen auch das Schlafen überwachen können.

Im WC mit den kleinen Toiletten und Waschbecken für die Kleinkinder ist auch ein Treppchen zu einem großen Waschbecken für das schnelle Duschen der Kinder im Notfall. Die Gruppenräume haben Akustikdecken. Durch das versetzte Pultdach konnte nicht nur der Erschließungsgang zusätzlich belichtet werden, sondern erhielten die Gruppenräume mit Wandhöhen von 2,70 und 4,50 Metern mehr Umfang. Dadurch ergab sich auch die Möglichkeit einer zweiseitigen Belichtung über Fenster.

Die Gesamtkosten für die neue Krippe mit einer Fläche von 268 Quadratmetern bezifferte Architekt Johann Schmuck auf 800 000 Euro. In Nachbarschaft zum katholischen Kindergarten kann der großzügige Garten gemeinsam genutzt werden. Der Bereich der Kleinkinder bis zu drei Jahren soll von den Größeren allerdings noch über eine Hecke abgetrennt werden. Gemeinsame Nutzung ist aber grundsätzlich möglich und vorgesehen.

Zum Endspurt war es nach Baureferent Andreas Grundner ein Problem, dass mehrere Gemeinden mit ihrer Kinderkrippe abschließen wollten. Dafür aber müsse das Personal das Beziehen der Räume und die Eingewöhnung nicht überstürzen. Eine Gruppe ist bereits voll, die Tendenz zur zweiten ist gegeben.

"Es ist zeitlich knapp geworden, aber sehr schön", resümiert Bürgermeister Hermann Dumbs. Die Einweihung erfolge, wenn die Krippe in Betrieb sei. Der Bedarf in Haag sei da, nun aber müsse sich diese Einrichtung erst einmal einspielen.

xy/Wasserburger Zeitung

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