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Rudi Büchler vor Start des Haager Herbstfests

Layla-Kontroverse: Kultband D´Moosner verrät: „Wir können die Aufregung nicht verstehen“

D‘Moosner bei einem auf Auftritt im Haager Festzelt.
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D‘Moosner bei einem auf Auftritt im Haager Festzelt.

Zwei Jahre Pause, jetzt mit Vollgas zurück. Die Partyband D‘Moosner spielt am 24. September im großen Festzelt auf dem Haager Herbstfest. Urgestein und Chef der Band, Rudi Büchler, darüber, wie sich die Band fit hält, skurrile Ereignisse auf der Bühne und warum sie den Partyhit „Layla“ weiterhin spielen.

Nach der langen Corona-Zeit könnt ihr endlich wieder auftreten. Habt ihr die Auftritte vermisst oder wart ihr froh über die Zwangspause?

Rudi Büchler: Natürlich samma froh, dass es endlich wieder läuft! Einige Bands sind ja nach der Corona-Zwangspause nicht mehr zurückgekommen. Wir haben uns in dieser Zeit auch mal zusammengesetzt und uns war sehr schnell klar, dass wir so nicht aufhören wollten.

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Welches Lied könnt ihr selber nicht mehr hören? Was spielt ihr am liebsten? Welcher Song ist ein Stimmungskiller?

Büchler: Lieder die wir nicht mehr hören können, spielen wir auch nicht. Die kämen auch nicht so richtig rüber. Derzeit ist – zumindest bei mir – unser neues Queen-Medley mit unserem neuen Sänger Alex, ein echter Gänsehaut-Bringer. Stimmungskiller: Spui ma ned.

Habt ihr eine Art Choreografie für den Abend oder spielt ihr spontan nach Stimmungslage?

Büchler: Das Programm steht schon vorher. Wir reagieren aber auch spontan auf besondere Momente, wenn’s passt.

Wie steht es mit dem heiß umstrittenen Lied „Layla“? Was ist eure Meinung zur Diskussion?

Rudi Büchler, Chef bei den Moosnern.

Büchler: Ganz ehrlich: Wir haben noch keinen Veranstalter gehabt, der wollte, dass wir das Lied nicht spielen. Wir können diese ganze Aufregung nicht nachvollziehen, das ist einfach ein Party-Blödel-Song zum Mitsingen und ohne tieferen Hintergrund. Da gäb’s ja viel, wenn man überall einen tieferen Sinn suchen wollte. Am Ende wär dann auch noch das Prosit Verführung zum Alkohol. Und: Ein Musiker-Kollege von der Münchner Wies’n hat’s richtig gesagt: Wenn’s verboten würde, dann würden wir’s halt auch nicht spielen, aber dann singens die Leute halt von selber.

Die Auftritte im heißen, vollen Festzelt sind wahnsinnig anstrengend. Wie haltet ihr euch fit?

Büchler: Viel trinken, dass ma ned dehydrieren.

Was war für euch bis jetzt der schönste Auftritt? Was ist euch am besten im Gedächtnis geblieben?

Büchler: Da gibt’s vieles. Entscheidend ist immer, dass man die Leute erreicht und mit ihnen feiern kann – am liebsten natürlich in einem rappelvollen Zelt. Aber auch wenn mal weniger los sein sollte – was tatsächlich sehr selten vorkommt – dann liegt’s an uns. Den Draht zum Publikum zu bekommen, da ist unser „Moderator“ Dieter, ein echter Profi. Ich hab es noch nie erlebt, dass er die Leute nicht erreicht hätte. Musikalisch muss es auch passen, aber da sind wir echt gut aufgestellt mit Alex, unserem neuen Sänger, und Pepper unserem neuen Schlagzeuger – ein echtes Uhrwerk und Party-Tier.

Was ist euer skurrilstes Erlebnis auf der Bühne?

Büchler: Ich weiß nicht, ob skurril als Bezeichnung reicht, aber einmal hat sich ein „sogenannter Security-Mann“ mit einem Gast auf die Bühne geworfen und ihn dabei auch noch verletzt, also ein total Verrückter. Mein Bruder und ich haben ihn vom Gast runterziehen müssen. Da dachten wir alle, wir sind im falschen Film. Gott sei Dank wurde der Gast nicht schwer verletzt. Der „Schläger-Security“ wurde natürlich sofort rausgeworfen und von der Kommune angezeigt.

Wie hat damals alles angefangen mit D‘Moosner?

Büchler: Unser Ursprung ist eine Jugendblaskapelle in Moosen (Taufkirchen/Vils). Mein damaliger Musiklehrer hat damals Musiker aus Moosen und vom Dorfener Gymnasium rekrutiert. Wir haben auf Fahnenweihen als Zugkapelle begonnen, später dann bei Hochzeiten und Faschingsbällen gespielt.

Dank unserer legendären Weinstuben sind irgendwann die Festwirte auf uns aufmerksam geworden und so haben wir uns mehr Richtung Bierzelt-Partyband entwickelt. Über die Jahre waren wir auch in Österreich, Italien und der Schweiz. Hauptsächlich sind wir jedoch in unserer Heimat auf den Festen und Partys unterwegs, seit mittlerweile 33 Jahren.

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