Haager Alpenverein träumt von Boulderraum

In dem Dachgeschoss mit zehn mal fünf Metern Grundfläche werden etwa 120 Quadratmeter Boulderfläche montiert. Links daneben ist der Vereinsraum. Im Südraum abgetrennt wird die Geschäftsstelle eingerichtet.

Haag - Der eigene Boulderraum ist das große Ziel und das größte Vorhaben des Haager Alpenvereins im kommenden Jahr. Rund 60.000 Euro investiert der 1300 Mitglieder starke Verein in die Verwirklichung.

Vorstand Hans Huber berichtete über die Verhandlungen mit der Gemeinde als Vermieter. Das 130 Quadratmeter große Dachgeschoss des Leprosenhauses wird zu einem Vereinsheim, Geschäftsstelle mit Leihgeräten (bereits umgezogen), und einem Boulderraum ausgebaut.

Heinz Oberkandler, Jugendreferent und Projektleiter Boulderraum berichtete über die Angebotseinholung und der Sorge über zu wenig Aufseher für den Betrieb. Die höchsten Ausgaben in der Vereinsgeschichte kann der Alpenverein stemmen, wenn etwa 20000 Euro an Spenden eingehen. Dazu werden noch 40.000 Euro aus dem Vereinsvermögen aufgebracht, erklärte Kassier Max Reger. Ein Spendenaufruf erfolgt mit dem neuen Jahresprogramm.

Die Alpenvereinssektion ist stolz auf die wachsende Mitgliederzahl, sie ist schon auf 1300 angestiegen

Für 50 Jahre Treue bedankte sich Hans Huber bei Günter Sebald, Helmut Czap, Waltraud Schmidt-Wölfl und Manfred Hajek (von links), Alfred Hoden war entschuldigt.

Über das Treffen im Meissner Haus bei Innsbruck der beiden Sektionen Haag und Ebersberg-Grafing berichtete Huber. "So sieht man echt, wo die jährliche Hüttenumlage von über 3200 Euro angelegt wird" und lud zum Besuch ein.

Auf viele Veranstaltungen wie Sonnwendfeuer, Bergmesse, Klettern in der Realschulturnhalle, Skikurse, Bierkistlkraxeln, Monats-Versammlungen, Hallentraining wies der Vorstand in seinem Rechenschaftsbericht hin.

Mit Fotos berichtete Jugendreferent Heinz Oberkandler über die vielenAktivitäten der Zwergerl-, Jugend I und Jugend II Gruppen. Höhepunkte waren Klettertage in der fränkischen Schweiz und Höhlenwanderungen.

Ulla Brehm zeigte viele Erlebnisse aus den Sommertouren und wies auf besondere Pflanzen und Blumen hin, wie eine Orchideensorte, die neun Jahre zur Blüte braucht. Erfreulich fand Ulla Brehm die steigenden Teilnehmerzahlen. Viel Schnee war im Wintertourenbericht von Josef Gaigl zu sehen: 24 Touren waren im Angebot.

Erfreulich war der Kassenbericht von Max Reger. Durch Sparen bei den Ausgaben und den Mitgliederzuwachs wuchs das Guthaben leicht an, Kassenprüfer Hans Heilmaier bestätigte vorbildliche Kassenführung.

Zwei Veränderungen brachten die Neuwahlen der Vorstandschaft: Alter und neuer Vorstand Hans Huber deutete an, dass er bei der nächsten Wahl Ablösung wünsche. Als neuer zweiter Vorstand wurde Ulla Brehm gewählt, neuer Sommertourenwart ist für die nächsten Jahre Oliver Huber aus Schwindkirchen. Neu besetzt wurde die Stelle der Naturschutzreferentin: Gudrun Frey löst Maria Schwenk ab, die aus Zeitgründen das Ehrenamt abgab. Um Referenten zu den Monatsversammlungen kümmert sich Schorsch Hintermaier. Alle übrigen Posten in der Vorstandschaft bleiben in bewährten Händen.

Für sein vorbildliches Angagement als Zweiter Vorstand während der letzten Jahre dankte Huber dem ausscheidenden Christian Randl miteinem Geschenk, Schriftführerin Claudia Maier hatte noch Blumen bereit.

"Als Vorstand hoffe ich auf guten Start mit dem Boulderraum, allen Mitgliedern genussvolle Ausflüge mit dem neuen Programm und gesunde Rückkehr" so schloss der Vorstand die Jahresversammlung.

huh/Wasserburger Zeitung

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