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Aus dem Bauausschuss

Überflutung und Unrat: Hochwasserschutz in Haag soll verbessert werden

Am Pfingstwochenende hat es in der Region um Haag stark geregnet – wie hier in der Ramsauer Straße, neben der Gärtnerei Hangl. Die Felder wurden überspült und die Keller vieler Haager sind vollgelaufen. Noch immer kämpfen die Bürger mit den Folgen.
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Am Pfingstwochenende hat es in der Region um Haag stark geregnet – wie hier in der Ramsauer Straße, neben der Gärtnerei Hangl. Die Felder wurden überspült und die Keller vieler Haager sind vollgelaufen. Noch immer kämpfen die Bürger mit den Folgen.

Der Hochwasserschutz in Haag soll verbessert werden. Das fordert Hans Hangl von der Gärtnerei Hangl. Er ist einer von vielen Geschädigten des Starkregenereignisses an Pfingsten. Das sagt der Bauausschuss dazu.

Haag in Oberbayern – Das Unwetter an Pfingsten hat in der Marktgemeinde Haag schwere Schäden angerichtet (wir berichteten). Noch immer ist das Bauamt täglich dabei, die Schadensfälle aufzunehmen, wie Andreas Grunder, Leiter des Bauamts, in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses berichtete.

Auch Martin Kleinle von der Bauverwaltung Haag bestätigte auf Anfrage der Wasserburger Zeitung, dass die Marktgemeinde deswegen noch immer schwer beschäftigt sei. „Täglich kommen weitere Meldungen von Haager Bürgern. Das ist zurzeit unser Tagesgeschäft“, so Kleinle.

Wasser läuft in Senke zusammen

Hans Hangl, Besitzer der Gärtnerei Hangl in Haag, ist einer der vielen Geschädigten. Er stellte beim Gremium den Antrag auf Verbesserung des Hochwasserschutzes.

Das Problem: Bei Starkregen laufe das Oberflächenwasser der Kirchdorfer Straße, der Krankenhausstraße und der Bergerstraße in der Gärtnerei Hangl zusammen, da der Betrieb in einer Senke liege. In den vergangenen zehn Jahren sei seine Gärtnerei drei Mal überflutet worden, allerdings heuer an Pfingsten besonders schlimm, berichtete Hangl in der Sitzung. Auch die Wiese, die sich hinter dem Unternehmen befinde, stehe regelmäßig unter Wasser. Die Gullys seien überflutet, sämtlicher Unrat würde über das Gras geschwemmt. Dort befände sich auch ein Spielplatz, der durch das hochkommende Abwasser ebenfalls verschmutzt werde, monierte der Gärtnereibetreiber.

Hangl schlägt zur Verbesserung vor, die Anzahl der Einlaufkästen, von denen sich bereits sechs Stück im Bereich des Parkplatzes befinden, zu erweitern. „Wenn das Wasser in ein paar weitere große Schächte abgeleitet werden kann, wäre damit ein Großteil des Oberflächenwassers weg“, meint er.

Da in den nächsten Jahren eine Sanierung der Kirchdorfer Straße vorgesehen sei, könnten im Zuge dessen auch weitere Schächte in die Planung miteinbezogen werden, so Hangl.

Maßnahmen sollen ergriffen werden

Der Antrag fand Anklang beim Gremium. Auch Hans Urban (CSU) stimmte Hangl zu. „Wenn die Straße dort sowieso saniert wird, bietet es sich an, dass dort Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen werden. Das ist eine sinnvolle Investition“, so Urban. Der Bauausschuss stimmte einheitlich dafür, den Vorschlag von Hangl prüfen zu lassen. Federführend wird sich das Bauamt dem Antrag annehmen.

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