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Storchenpaar trauert um zweites Jungtier

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Zwei Jungstörche sind dem Haager Storchenpaar geblieben, zwei haben die ersten fünf Wochen nicht überlebt.

Haag - Von den ursprünglich vier Jungtieren leben nur noch zwei. Sowohl die Vogeleltern als auch Vogelkenner Willi Sagmeister setzen nun alle Hoffnungen in den Nachwuchs.

Im vergangenen Jahr überlebte keines der drei Jungen des Haager Storchenpaars. Wahrscheinlich sei es zu kalt und regenerisch gewesen, das Nest werde dann einfach zu kalt, sagt Willi Sagmeister. Der Vogelkenner aus Haag schaut sommers wie winters nach den Vögeln.

Storchenfamilie bei Haag

 © Barth
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Bei den Störchen schaut er fast jeden Tag vorbei. Er kennt die Störche, weiß, dass die Storchenfrau den Winter lieber in

Zwei Jungstörche sind dem Haager Storchenpaar geblieben, zwei haben die ersten fünf Wochen nicht überlebt.

wärmeren Gefilden verbringt, "den Mann lässt sie in der Saukälte zurück", lacht der Vogelliebhaber. Aber wenn es auch in Haag wieder wärmer wird, kommt die Storchenfrau treu jedes Jahr wieder zurück. Und dieses Jahr kamen vier Storchenjungen zu Welt.

Vielleicht auch, weil sie zu wenig zum Fressen finden, vermutet Willi Sagmeister, warum auch heuer einer der vier jungen Störche nicht lange lebte. Irgendwann lag er tot unter dem Nest.

Letzte Woche kam Willi Sagmeister dann das Storchenpaar irgendwie komisch vor. Die Haager Feuerwehr half mit der Feuerwehrleiter, damit Willi Sagmeister und Fotograf Georg Barth einen Blick ins da Nest werfen konnten. Und sie sahen, dass auch ein zweiter junger Storch tot im Nest lag. Wahrscheinlich sei er einfach zu groß, die Eltern schafften es nicht mehr, ihn aus dem Nest zu entfernen. Eigentlich wollte das dann Willi Sagmeister übernehmen, aber Naturschützer empfahlen ihm, "sich nicht in die Natur einzumischen, die Störche nicht zu stören".

Rund sechs Wochen alt sind die restlichen zwei Jungstörche, "ich hoffe, dass sie das voll packen, aber es sieht ganz gut aus", meint der Vogelkenner.

vo/Wasserburger Zeitung

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