Neues aus dem Haager Gemeinderat

Darf der Zehentstadel für Einzelhandel zur Verfügung stehen oder nicht?

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Haag - Für die Nutzung des alten Zehentstadel plante der Gemeinderat bislang durchwegs für öffentliche Einrichtungen. Nun hatte der Haager Gemeinderat über einen Antrag von Hans Urban (CSU) zu entscheiden, ob künftig auch gewerbliche Nutzung in Frage kommt.

Schon vor dem Erwerb des Zehentstadels durch die Gemeinde machte sich die Befürchtung breit, ein Geschäftsmann könne sich mit einem Gewerbe im Zentrum am Marktplatz einrichten. Seitdem kamen allerdings kaum Anfragen aus der Geschäftswelt. Im November gab es noch große Pläne, in den alten Zehentstadel könnte bald ein Kino einziehen.

Nun hatte der Haager Gemeinderat über einen Antrag von Hans Urban (CSU) zu entscheiden, ob denn künftig auch der Einzelhandel in den Zehentstadel einziehen dürfe oder nicht, so die Wasserburger Zeitung am Montag. Offenbar hatte ihm Stefan Felixberger, Inhaber des Sportgeschäftes am Bräuhausplatz, versichert an einem Umzug in den Zehentstadel grundsätzlich interessiert zu sein. Grundsätzlich kritisierte Urban laut der Zeitung: „Seit zwei Gemeinderatsperioden tun wir am Zehentstadel rum.“ Wenn nichts geschehe, dann blieben die Interessenten aus: „Das ist sehr schade für Haag.“ Das Sportgeschäft hätte zusätzliches geschäftliches Leben in das Zentrum bringen können.

Der erste Beschlussvorschlag, weiterhin die Mitte für Lager und Multifunktionalität offenzuhalten, wurde mit einem Patt abgelehnt, so die Wasserburger Zeitung. Mit neun gegen sieben Stimmen setzte sich durch, die „entgeltliche Nutzungsüberlassung für gewerbliche Interessen zu prüfen“.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten Wasserburger Zeitung.

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