Anwohner fürchten Herabstufung der Bundesstraße zur Staatsstraße

Wird der Lkw-Verkehr auf der B12 bald massiv zunehmen?

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Maitenbeth/Haag/Reichertsheim - Anwohner der B12 fürchten eine Zunahme des Lkw-Verkehrs. Wenn ein Teilstück der A94 fertiggestellt ist und die B12 zur Bundesstraße herabgestuft werde, könnte das durchaus passieren.

Wenn das Teilstück der A94 zwischen Forstinning und Heldenstein im Oktober 2019 fertiggestellt sei, wird die B12 entlastet und könnte herabgestuft werden, berichtet die Wasserburger Zeitung. Eine Herabstufung der B12 von der Bundes- zur Staatsstraße könnte aber erhebliche Folgen haben - Grund: Auf einer Staatsstraße gibt es keine Mautpflicht.

Anwohner der B12 befürchten deshalb, dass viele Lkw-Fahrer von der A94 auf die B12 ausweichen und der Schwerlastverkehr massiv zunehmen könnte. Die Wasserburger Zeitung fragte bei der Autobahndirektion Südbayern nach und fand heraus, dass ein befürchteter Ausweichverkehr bei Einführung einer Maut nur in wenigen Fällen beobachtet werden könne. Da die Lkw-Fahrer einen großen Umweg in Kauf nehmen würden, wenn sie auf die B12 ausweichen würden, sei dies in diesem speziellen Fall sehr unwahrscheinlich.

Herabstufung nicht vorgesehen

Wie Staatsminister Dr. Marcel Huber auf Anfrage der Wasserburger Zeitung erklärt, sei eine Herabstufung der B12 des Weiteren nicht vorgesehen. Dass es eine Herabstufung laut Planfeststellungsbeschluss nicht geben soll habe auch Matthias Kreuz vom Straßenbauamt Rosenheim bekräftigt.

Derzeit wird an der A94 fleißig gebaut. Es kommt an der A94/B12-Anschlussstelle Heldenstein noch bis voraussichtlich Oktober 2019 zu Teilsperrungen und veränderten Verkehrsführungen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer Wasserburger Zeitung.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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