Knoblauch: Abschließende Finanzierung steht noch nicht

So ist der aktuelle Stand beim Heimatfilm-Festival

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Landkreis/Haag - Ehrgeizige Pläne hat der aus Haag stammende Initiator der "Biennale Bavaria International - Festival des Neuen Heimatfilms". Wir haben uns nach dem aktuellen Stand erkundigt. 

"Unsere aktuelle Aufgabe aufgrund der Förderung durch das Finanzministerium ist die Erstellung eines detaillierten Konzeptes", berichtete Günther Knoblauch, der 1. Vorsitzende des Trägervereins "Internationales Festival des Neuen Heimatfilms e.V. " auf Nachfrage unserer Redaktion, "Dieses werden wir in den nächsten Wochen termingerecht abliefern." Vorher soll es noch im Vorstand besprochen werden. 

"Eine abschließende Finanzierung steht noch nicht", erklärte Knoblauch weiter, "Wir haben die Zusagen von sechs Kommunen, der Bayrischen Filmförderung und dem Bezirk Oberbayern." Die Gespräche mit den Landräten seien noch nicht abgeschlossen. Auch einige Sponsoren seien im Boot und mit möglichen Partner würden Gespräche laufen. "Allerdings sind weitere Sponsoren willkommen", so Knoblauch, "Wir bereiten auch einen Workshop mit Filmemachern, Regisseuren und Schauspielern vor." Hier seien sie natürlich abhängig von deren Zeitplan und Filme würden schwerpunktmäßig im Sommer gedreht. Natürlich würde deshalb auch der Zeitplan überprüft. "Wichtig ist uns aber eine seriöse Organisation und Finanzierung. Wir sind jedoch zuversichtlich."

Filmfestival soll im Oktober 2019 stattfinden

"Biennale Bavaria International - Festival des Neuen Heimatfilms", nennt sich die geplante Reihe. Ab dem 3. Oktober 2019 soll es in den heimischen Kinos laufen und dann alle zwei Jahre wiederholt werden. Der Fokus liegt vorerst auf Filmen aus dem deutschsprachigen Raum. "Es wird den ganzen Tag Kino sein", erklärte der aus Haag stammende Initiator Syr sein Konzept bei dessen Vorstellung in Trostberg. An jedem Aufführungsort soll ein Genre im Mittelpunkt stehen. Beispielsweise in Altötting interreligiöse Filme, in Haag Nachwuchsfilme oder in Trostberg der Heimatkrimi. Jedoch sollen auch alle Filme, zeitverzögert, in allen Kinos gezeigt werden. 

Syr braucht nach eigenen Angaben rund 750.000 Euro für das Festival, davon kommt das Meiste vom öffentlichen "Film-Fernsehfonds Bayern", von der Regierung von Oberbayern und von Sponsoren wie der VR-Bank. Insgesamt 120.000 Euro sollen die Kommunen übernehmen, rund einen Euro pro Einwohner. Beispielsweise Mühldorf am Inn, Wasserburg und Trostberg sagten ihre Unterstützung zu. Dagegen beispielsweise in Waldkraiburg war die Stadt am Ende nicht von dem Konzept der Macher überzeugt. 

Rubriklistenbild: © SPD Landtagsfraktion/Matthias Benirschke (dpa)

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