Aktueller Stand beim Heimatfilm-Festival

"Wir sind derzeit dabei, die restlichen Sponsoren zu finden"

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Die beiden Initiatoren des Heimatfilm-Festivals, der Haager Peter Syr (links) und der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch (rechts).
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Haag/Mühldorf - Nachdem es im Sommer aus finanziellen und organisatorischen Gründen um eine Jahr verschoben wurde, ging es unterdessen weiter bei den Vorbereitungen für das Heimatfilm-Festival.

"Wir sind derzeit dabei, die restlichen Sponsoren zu finden", berichtete SPD-Politiker Günther Knoblauch, der das Festival gemeinsam mit dem aus Haag stammenden Kulturmanager Peter Syr die Veranstaltung initiiert hat gegenüber innsalzach24.de. "Im Januar wollen wir das fortsetzen." Außerdem müssten, unter anderem, noch Gespräche mit den zuständigen Landratsämtern stattfinden. "In diesen Tagen stellen wir die Broschüre zum Festival fertig und im Februar wird es noch einen Workshop geben." 

Ende August war bekannt geworden, dass das Heimatfilm-Festival auf Grund noch offener Fragen bei der Finanzierung und Organisation um ein Jahr auf den Oktober 2020 verschoben wird. Das Konzept ist laut den Organisatoren bereits durch das Finanzministerium geprüft und akzeptiert worden. 

Heimatfilm-Festival sollte 2019 starten

"Biennale Bavaria International - Festival des Neuen Heimatfilms", nennt sich die geplante Reihe. Ab dem 3. Oktober 2019 sollte es ursprünglich in den heimischen Kinos laufen und dann alle zwei Jahre wiederholt werden. Der Fokus soll vorerst auf Filmen aus dem deutschsprachigen Raum liegen. 

"Es wird den ganzen Tag Kino sein", erklärte der aus Haag stammende Initiator Syr sein Konzept bei dessen Vorstellung in Trostberg. An jedem Aufführungsort soll ein Genre im Mittelpunkt stehen. Beispielsweise in Altötting interreligiöse Filme, in Haag Nachwuchsfilme oder in Trostberg der Heimatkrimi. Jedoch sollen auch alle Filme, zeitverzögert, in allen Kinos gezeigt werden.

Die Organisatoren brauchen, nach eigenen Angaben, rund 750.000 Euro für das Festival. Davon kommt das Meiste vom öffentlichen "Film-Fernsehfonds Bayern", von der Regierung von Oberbayern und von Sponsoren wie der VR-Bank. Insgesamt 120.000 Euro sollen die Kommunen übernehmen, rund einen Euro pro Einwohner. Beispielsweise Mühldorf am Inn, Wasserburg und Trostberg sagten ihre Unterstützung zu. Dagegen beispielsweise in Waldkraiburg war die Stadt am Ende nicht von dem Konzept der Macher überzeugt.

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