Großbrand: War es ein technischer Defekt?

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Sankt Wolfgang - Nach dem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen haben die Brandermittler der Kripo ihre Ermittlungen aufgenommen und auch schon einen Verdacht:

Wie berichtet, brannten in den frühen Morgenstunden des 1. Weihnachtsfeiertages in St. Wolfgang ein Getreidespeicher und die Stallungen eines landwirtschaftlichen Anwesens fast bis auf die Grundmauern nieder. Der Sachschaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. In den Stallungen befanden sich fast 1000 Tiere. Der Großteil davon, rund 800 Schweine verendeten in den Flammen. Bei der Brandbekämpfung waren rund 250 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Die Kriminalpolizei Erding ist mit den Ermittlungen zur Brandursache betraut. Der ausgebrannte Getreidespeicher und die völlig zerstörten Stallungen wurden heute Nachmittag von zwei Brandfahndern der Kripo Erding eingehend untersucht. Aufgrund des extrem hohen Zerstörungsgrades ist es für die Ermittler sehr schwer, eine Brandursache zu ermitteln. Die Brandmeldeanlage im Schweinestall hatte um 0.55 Uhr Alarm ausgelöst.

Aus dem Archiv:

Großfeuer auf Bauernhof

Die Brandfahnder halten eine technische Ursache für denkbar, nachdem in den Stallungen sehr viele Leitungen verlegt und technische Geräte aktiv waren. Anhaltspunkte für eine fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung fanden sich bislang nicht. Das endgültige Ergebnis der Ermittlungen steht noch aus.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Rubriklistenbild: © gbf

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