Sammeln für Kinder in Bolivien

Sternsinger aus Mittergars unterwegs: Welche Botschaft bringen sie?

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Die Sternsinger sind unterwegs. Auch in der Pfarrei Mittergars werden sie traditionell nach einem Gottesdienst ausgesandt.
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Gars am Inn - Die Sternsinger aus vielen Pfarreien sind unterwegs, um gute Segenswünsche auszusprechen. Von Haus zu Haus ziehen auch die Sternsinger aus Mittergars.

Meist übernehmen Ministranten das Amt der Sternsinger, oftmals auch Firmgruppen als Projekt.

Eines bleibt gleich: Die Sternsinger der einzelnen Pfarreien überbringen den Menschen an der Haustür gute Segenswünsche und schreiben an die Haustür. "Ich merke mir immer mit einer Eselsbrücke, was ich notieren muss", erklärt der 9-jährige Sternsinger Franz. "Casper mog Brezen" schmunzelt der Bub.

Die eigentliche Bedeutung der abgekürzten Botschaft wird oft falsch gedeutet: C-M-B sowie die Jahreszahl sollen nicht die Namen der heiligen drei Könige "Caspar, Melchior und Balthasar" verdeutlichen, sondern stehen für die Abkürzung "Christus Mansionem Benedicat". "Das ist Lateinisch und bedeutet "Christus segne dieses Haus", erklärt Nina, die ebenfalls bei den Sternsingern mitmacht.

Am Anfang und Ende stehen die Zahlen für das aktuelle Jahr, die Kreuze gelten als Gotteszeichen und der Stern erinnert an das Ereignis, dass die heiligen drei Könige dem Stern zum neugeborenen Gotteskind gefolgt sind.

Für viele Menschen gehört der Besuch rund um den Dreikönigs-Tag traditionell dazu. Die Spende dieses Jahr an ein Kinderprojekt in Bolivien wird meist Deutschlandweit unterstützt und gilt als einheitliches Spendenprojekt der ausgesandten Sternsinger. Die Zahlen am Anfang und am Ende des Segens bezeichnen immer das Jahr, in dem der Segen mit Kreide an die Tür geschrieben wurde und die drei Kreuze sind ein Zeichen für Gott. Das Sternchen erinnert an den Stern, dem die Heiligen Drei Könige gefolgt sind, um das neu geborene Jesuskind im Stall zu finden.

Auch die Sternsinger aus der Pfarrei Mittergars sammeln dafür.

"Und manchmal bekommen wir Schokolade von den Menschen, die nehmen wir dann schon auch gerne", lächelt Nina.

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