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Typisierung

Garser Familienvater sucht Lebensretter: So können Sie helfen

Je mehr Blutproben bei der Typisierung genommen werden können, desto größer sind die Chancen, einen Knochenmarkspender für den Garser Familievater zu finden.
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Je mehr Blutproben bei der Typisierung genommen werden können, desto größer sind die Chancen, einen Knochenmarkspender für den Garser Familievater zu finden.

Ein Garser Familienvater braucht Hilfe. Der 44-Jährige ist an Leukämie erkrankt und braucht eine Knochenmarkspende. Das Garser Ärztehaus startet eine Typisierungsaktion.

Gars – Wo ist der genetische Zwilling für einen Familienvater, der an Leukämie erkrankt ist? Ein 44-Jähriger aus dem Gemeindegebiet Gars sucht dringend nach dem passenden Knochenmarkspender. Nur so kann er wieder gesund werden. Familie und Freunde des 44-Jährigen, der anonym bleiben will, rufen deshalb zum Typisieren auf.

In der Praxis von Dr. Heike Walessa können sich zu den Öffnungszeiten alle Bürger typisieren lassen, die helfen wollen. „Für uns war klar, es muss sehr schnell etwas in die Tat umgesetzt werden. Wir wollen helfen“, erklärt medizinische Fachangestellte Simone Robeis. Sie arbeitet in der Garser Arztpraxis und war auch maßgeblich beteiligt am offenen Impftag, den das Ärztehaus veranstaltet hat (wir berichteten).

Jeder kann Lebensretter sein

Robeis nahm Kontakt zur AKB, der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, auf. „Es ging alles ganz schnell, sodass wir sofort mit der Typisierung starten konnten“, so die medizinische Fachangestellte weiter.

„Jeder, der sich neu typisieren lässt, kann Lebensretter werden“, betont Bürgermeister Robert Otter. „Als Bürgermeister und Familienvater möchte ich alle dazu aufrufen, sich hier zu beteiligen. Jetzt können wir erneut zeigen, dass Gars zusammenhält und hilft“, verdeutlicht er. Jederzeit gerne unterstütze er auch einen direkten Typisierungstag, falls dieser veranstaltet werden solle, so Otter weiter. Diesen wird es jedoch vorerst nicht geben, wie Simone Robeis erläutert. Die Organisation allein würde einige Wochen dauern. „Außerdem ist es ein starres Zeitfenster, zu dem vielleicht nicht jeder Zeit hätte“, findet Robeis.

Die Typisierung findet zu den Praxisöffnungszeiten im Garser Ärztehaus statt.

Familie hofft auf schnelle Rettung

Die Aktion des Ärztehauses dient nicht nur dem möglichen Finden eines passenden Knochenmarkspenders für den jungen Familienvater, dessen gesamte Garser Familie auf schnelle Rettung hofft. Jeder, der einmal typisiert ist und in die Datenbank aufgenommen ist, bleibt es auch. So gelingt es möglicherweise, durch den ständigen Datenabgleich den passenden Spender zu finden – und Leben zu retten.

Wie wichtig Familie und Freunde sind, die mit vollem Elan und Engagement aktiv sind und diese Aktion ins Leben gerufen haben, wird jetzt am Beispiel des 44-jährigen Familienvaters deutlich. „Wir freuen uns, dass wir mit der Typisierungsmöglichkeit helfen können“, so die Organisatoren. Jetzt hoffe man, dass sich viele Bürger beteiligen und der passende Stammzellenspender gefunden wird.

So läuft die Registrierung ab: Jede gesunde Person zwischen 17 und 45 Jahren kann sich registrieren lassen. Das Garser Ärztehaus hat sogenannte Lebensretter-Sets vor Ort, um die Bürger zu registrieren. Entweder wird Blut abgenommen oder ein Wangenabstrich gemacht. Die Typisierung findet in der Praxis von Dr. Heike Walessa im Garser Ärztehaus statt und ist kostenlos. Die Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Dienstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr. Die Praxis ist unter der Telefonnummer 0 8 0 73 - 91 65 59 zu erreichen. Mehr Informationen und Registrierung online unter akb.de. Dort kann jeder, der zu den Praxisöffnungszeiten nicht kommen kann, ein Lebensretter-Set bestellen und sich zuhause selbst registrieren. Danach einfach das Set kostenfrei an die Stiftung zurückschicken.