Staatsstraße 2352 ab 24. Oktober freigegeben 

Zwischen Gars und Aschau: Hangrutsch verursachte 1,35 Millionen Euro

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Der sanierte und für den Verkehr baldig freigegebene Streckenabschnitt der Staatsstraße 2352 zwischen Gars und Aschau am Inn wird von einem Bagger getestet. 
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Gars/Aschau: Autofahrer aufgepasst: Die monatelange Sperrung der Staatsstraße 2352 im Bereich Daumoos aufgrund vermehrter Hangabbrüchen ist in Kürze Vergangenheit. Das Staatliches Bauamt Rosenheim gab Entwarnung. 

Die am Hochufer des Inns verlaufende Staatsstraße 2352 war aufgrund aus Verkehrssicherheitsgründen seit März 2017 vollständig gesperrt. Starkregen brachte die Erdmassen immer wieder ins Rutschen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim sanierte den Bereich umfangreich. 

In einer ersten Phase wurde der straßennahe Bereich gesichert. Auflockerungen und die torf- und holzhaltigen Auffüllung unterhalb der Fahrbahn wurden entfernt und durch standfestes, wasserableitendes Material ersetz. Auch die bergseitige Oberflächenentwässerung wurde erneuert. In diesem Zusammenhang leiteten die Baurbeiter das anfallende Schichtenwasser aus dem Hang über Sicherstützscheiben unter der Straße zur Talseite ab und sicherten den talseitigen Fahrbahnrand durch einen Pfahlkopfbalken. 

Anschließend wurde der Oberbau der Straße neu hergestellt und bergseitig durch einen Steinsatz gesichert. In den nächsten Tagen werden noch die Schutzplanken montiert, die Bankette hergestellt und die Baustelle im Bereich der Staatsstraße 2352 geräumt. 

Der Steilhang an der Staatsstraße 2352 zwischen Gars und Aschau am Inn wurde gesichert. 

Damit kann die erste Phase der Sanierungsarbeiten in Kürze abgeschlossen und die Straße am 24. Oktober wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden. 

In einer zweiten Phase – die bereits seit längerer Zeit angelaufen ist - wird der straßenferne Bereich gesichert. Die Sanierung umfasst die Sicherung des Steilhangs bis zum Dammfuß am Rande des Innufers. Derzeit laufen die Arbeiten für die rückverankerte Holzankerwand am Dammfuß. Die Arbeiten hierfür werden noch mehrere Wochen voraussichtlich bis Ende November 2017 andauern. Sie haben jedoch auf die Verkehrssicherheit keinen Einfluss mehr, so dass sie der Verkehrsfreigabe nicht mehr entgegenstehen. 

Für die Sicherungsarbeiten fallen Kosten in Höhe von rund 1,35 Mio Euro an. Das Staatliche Bauamt Rosenheim ist sich bewusst, dass die Sperrung der Straße erhebliche Unannehmlichkeiten für die betroffenen Verkehrsteilnehmer mit sich brachte. Angesichts der Gefahrenlage musste jedoch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hier an erster Stelle stehen. DAs Staatliche Bauamt Rosenheim bittet daher nochmals um Verständnis, dass die Straße erst jetzt nach Abschluss aller sicherheitsrelevanter Arbeiten wieder eröffnet werden kann.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim/mb

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