HLF20 für Feuerwehr Gars

Neues Fahrzeug: HLF20 ist ganzer Stolz der Feuerwehr

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Gars - Blitzendes Blech, modernste Ausstattung, strahlende Gesichter bei der Feuerwehr. Bei der Einweihung des neuen HLF20 wurde interessierten Bürgern das frisch erstandene Fahrzeug erklärt.

"Es wäre uns nicht mehr möglich gewesen, bestmöglich zu helfen", betont Manfred Scheitzeneder von der Feuerwehr Gars. Das neue HLF20 mit modernster Ausrüstung sei wichtig, um auch für die Zukunft gut gerüstet zu sein, so Schatzeder weiter. Auch seine Feuerwehrkollegen aus Gars sowie dem Umland zeigten sich von der Neuanschaffung begeistert.

Eine Schere, die 100 Tonnen schaffen könnte, ein Spreitzer, der 80 Tonnen bewältigen könnte, die Einsätze, die immer neue Herausforderungen für die Rettungskräfte bringen würden, seien nun technisch bestens möglich.

Das neue HLF20 der Feuerwehr Gars von allen Seiten bestaunt

Das Fahrzeug mit Normausstattung wurde am Sonntagmittag nach einem festlichen Kirchenzug feierlich eingeweiht. Pater Ulrich Bednara gab den göttlichen Segen, Bürgermeister Norbert Strahllechner betonte, dass es für die gesamte Region eine wichtige Anschaffung gewesen sei.

Die Feuerwehren der Umgebung kamen gerne, um mitzufeiern und interessierten sich sehr für das Hilfeleistungs- und Löschfahrzeug, das ab sofort im Feuerwehrhaus Gars Herberge findet. "Außerhalb der Norm haben wir im Auto eine Rettungssäge, das zum Beispiel Aluminium schneiden könnte sowie eine Bohrmaschine oder Flex", erklären die Verantwortlichen der Feuerwehr.

Die neue Fahrzeuggeneration sei dafür ausgelegt, sogar mit wenig Personal große Einsätze stemmen zu können, sind sich die Feuerwehr-Kommandanten allesamt einig. "Der Lichtmast beispielsweise kann vom Maschinisten vom Pumpenbedienstand fernbedient werden, das ist ein ganz wichtiges Utensil".

Gemeinsam mit umliegenden Feuerwehren wurde überlegt, welche Gerätschaften, welche Ausstattung erforderlich sei. "Dieses Fahrzeug ist in Zusammenarbeit mit umliegenden Feuerwehren gekauft worden und dient der gemeinsamen Hilfe im Bedarfsfall", erklären die Verantwortlichen. Im Einsatz könne man sich bestmöglich kombinieren. "Es geht nur ein Miteinander". Nun geht es darum, die Garser sowie die umliegenden Feuerwehren mit dem Fahrzeug vertraut zu machen, Schulungen sollen notwendige Routine bringen. Das Hilfs- und Löschfahrzeug ist einsatzbereit, erwiesenermaßen sind deutlich mehr Feuerwehreinsätze zu verbuchen, die Unfälle betreuen, Löscharbeiten wegen Brand gingen prozentual zurück. Die Feuerwehr Gars und die umliegenden Wehren sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Technisch nun bestens mit dem HLF20 versorgt. 300.000 Euro hat das Fahrzeug gekostet, rund die Hälfte wurde durch Zuschüsse mitfinanziert.

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