Nach monatelanger Vorbereitung

"Space GG": Schulklasse aus Gars schickt Videocam ins All

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Gars am Inn -  Am 10. Juli wird es endlich soweit sein. Die Klasse 10b des Gymnasium Gars schickt einen Ballon mit einer Videokamera und einem Fallschirm bewaffnet in die Stratosphäre. Ziel sind Aufnahmen von der Erde und der Atmosphäre zu erhalten und diese analysieren zu können. 

In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Schüler des Projekts intensiv mit Ballons, Sonden, Kameras und der Atmosphäre beschäftigt. Infolgedessen wurde eine Sonde, welche eine Videokamera beinhaltet, selbst konstruiert. Damit die wertvollen Aufnahmen wieder sicher auf der Erde ankommen, hat man sich lange Gedanken über die Landung gemacht. 

Schließlich kam die Schülergruppe zu dem Entschluss, einen Fallschirm zu entwickeln, der eine sichere Wiederankunft ermöglicht. "Um die Sonde bei ihrer Landung orten zu können, haben wir uns auch ausgiebig mit IT auseinandergesetzt", erklärt Schülerin Hannah Metzger.  Zuvor soll die Sonde mittels eines Ballons, wie es damals der Extremsportler Felix Baumgartner schon tat, in die Stratosphäre gelangen. 

Offizieller Starttermin dieses schwierigen Projekts, namens "Space GG", ist der 10. Juli. "Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Leute um 11.10 Uhr sich am Roten Platz des Gymnasiums in Gars (Tassilo Straße 1, 83536 Gars am Inn) einfinden würden, um dabei zu sein, wenn unser Ballon in die Stratosphäre fliegt", meint Hannah Metzger voller Vorfreude.

Im Nachgang sollen die, hoffentlich vorhandenen, Videoaufnahmen analysiert und erste Erkenntnisse festgehalten werden. Die Schüler freuen sich bereits riesig Bildmaterial aus dem unbekannten, fernen Weltall sehen zu können und hoffen auf viel Unterstützung. Innsalzach24.de wird selbstverständlich auch vom Tag des Startes berichten und drückt dem gesamten Team die Daumen. 

Schülerprojekt: Klasse schickt Videocam ins Weltall

Auch eine Schulklasse aus Rosenheim begeisterte viele Menschen mit ihrem Projekt. Sie produzierten und vermarkteten Lederarmbänder in verschiedenen Farben und Ausführungen. Das besondere daran war, dass das Produkt zum größten Teil aus "upgecyclten" Leder besteht. Sprich Leder, das eigentlich weggeschmissen werden sollte.

mz

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