Zwischen Innbrücke und Thal

Gemeinderat bringt Licht ins Dunkel

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Gars - Mit neun Leuchtstellen soll nach einer Empfehlung durch die Bayernwerke AG der Bereich zwischen Innbrücke und Eisstockschützenheim ausgeleuchtet werden. Bisher war es hier dunkel.

Im Gemeindegebiet Gars werden in den nächsten drei Jahren viele Leuchtkörper der Straßenlaternen auf LED umgestellt.

Dies wurde noch im vergangenen Jahr beschlossen. Doch damit nicht genug: Im Bereich zwischen Innbrücke und Eisschützenheim sollen zusätzliche Laternen aufgestellt werden. Bislang gilt ein Verlauf von einigen hundert Metern als komplett unbeleuchtet.

Sowohl Bürger aus Gars sowie Gars-Bahnhof fragten um eine Beleuchtung für diesen Bereich, ebenso stellten einige Gemeinderäte hier einen Bedarf fest. „Hier ist es noch sehr dunkel und eine Ausleuchtung unbedingt erforderlich“, zeigt sich Bürgermeister Norbert Strahllechner überzeugt. Die Gemeindeverwaltung habe sich ein Angebot von der Bayernwerke AG erstellen lassen, in dem das Projekt näher kalkuliert worden sei. „Es sind 9 Leuchtkörper empfohlen und eine Gesamtsumme von 12.479,96 Euro angesetzt“, stellt Strahllechner den Ratsmitgliedern das Angebot vor. Hier sei der Kommunalrabatt bereits abgezogen, so der Rathauschef.

Der einige Hundert Meter lange Weg von Innbrücke bis nahe des Eisstockschützenhauses in Thal solle laut Empfehlung der Bayernwerke mit neun Leuchtstellen in geeignetem Abstand ausgestattet werden. Die Gemeinderäte diskutierten darüber, ob neun Brennstellen in diesem Bereich tatsächlich notwendig seien. „Wurde das vorab genau angeschaut, ob man so viele überhaupt braucht oder hier an der Stückzahl reduzieren könnte“, fragte Michael Inninger nach. Gleicher Meinung war auch der Lengmooser Anton Lentner. „Wir müssen uns sicher sein, dass die Stückzahl nicht zu hoch angesetzt wird durch die Bayernwerke“, so Lentner. Natürlich habe eine Prüfung der notwendigen Stückzahl durch die Bayernwerke stattgefunden und er sei sich sicher, dass es nicht weniger sein dürften, betonte Norbert Strahllechner umgehend. Der Abstand der Leuchten entlang der Gehwegfläche sei so konzepiert, dass eine Ausleuchtung ideal funktioniere, so das Gemeindeoberhaupt während der Diskussion. Das seien ungefähr 40 Meter.

„Die bereits verlegten Stromleitungen können dafür übrigens verwendet werden“, zeigte sich Strahllechner zufrieden. Dies sorge dafür, dass eine Realisierung der Beleuchtung in diesem Bereich zügig und relativ kostengünstig von statten gehen werde. Der nächtliche Fußgänger könne sich durch die Beleuchtung in diesem Bereich sicherer fühlen, zeigten sich viele Gemeinderäte überzeugt von der Wichtigkeit dieser Anschaffung.

Hildegard Brader berichtete, dass viele Bürger am frühen Morgen oder spätabends von Gars aus zum Bahnhof gingen und dies momentan im Dunkeln passieren würde. „Außerdem stehen morgens einige Schulkinder in Thal an der Bushaltestelle, und das ohne jegliche Beleuchtung“, so Brader. Mit der Voraussetzung, dass die Bayernwerke AG die Stückzahl der Leuchtstellen auf Notwendigkeit prüfe hat der Gemeinderat sich geschlossen dafür ausgesprochen, die Beleuchtung zwischen Innbrücke und Eisstockschützenheim realisieren zu lassen.

Rubriklistenbild: © dpa

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