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Bemerkenswertes Comeback

Altes Kino in Gars aus seinem Dornröschenschlaf erweckt

Viele Zuschauer nutzten den französischen Filmabend.
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Viele Zuschauer nutzten den französischen Filmabend.

Der deutsch–französische Partnerschaftsverein Gars veranstaltete beim Ametsbichler in Gars einen Kinoabend. So kam er bei den Leuten an.

Gars – Es war ein lokaler Event: Jahrzehnte nachdem der letzte Breitwandfilm gezeigt worden war, erlebte das Garser Kino eine Erweckung aus seinem Dornröschenschlaf. Was selbst die Veranstalter überraschte: Über hundert Besucher jeden Alters bevölkerten bald den alten, fast noch originalen Kinosaal, darunter manche, die hier überhaupt ihre ersten Western und Liebesromanzen gesehen hatten. Eingeladen hatte der deutsch–französische Partnerschaftsverein Gars am Inn – Azay-le-Ferron, der in Zusammenarbeit mit der Medienstelle der Erzdiözese eine französische Filmkomödie zeigte, die in kulinarischem Milieu spielend großes Kino der Gefühle bot, ein Zeichen gegen Fremdenhass setzte und auch noch zwei Liebende vereinte. Ermöglicht wurde der Filmabend durch Fördermittel des Deutsch-französischen Bürgerfonds, der diese anlässlich des deutsch – französischen Tages 2022 bewilligt hatte.

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Bürgermeister Robert Otter, erster Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, der mit der Eigentümerin Barbara Stadlhuber die Wiederbelebung des Ametsbichler-Kinos vereinbart hatte, eröffnete den Abend, die Gäste hatten auf improvisierter Bestuhlung gerade so Platz gefunden. Das Publikum ging bei der Handlung gut mit und schließlich wurde der Film sogar mit Beifall bedacht. Im „Rahmenprogramm“ informierte Otter und Geschäftsführer Bruno Münch über den Partnerschaftsverein und eine Bilderschau vermittelte Eindrücke der letzten gegenseitigen Begegnungen in Azay-le-Ferron und Gars. Auch der bevorstehende Besuch einer Gästegruppe aus Frankreich in der Marktgemeinde im Juli war Thema.

Am Ende bedankte sich der Bürgermeister mit kleinen Präsenten bei der Eigentümerin des Kinos und bei Franz Haider von der Medienstelle, der es verstanden hatte, den Besuchern den Film in modernster Digitaltechnik zu präsentieren. Zum Auftakt des Kinoabends sorgte ein Popkornautomat für das rechte Kino-Feeling: Die Ehefrau des Bürgermeisters sorgte dafür, dass keiner ohne Popcorntüte blieb. Und nach dem Film wurde im Kinosaal, der mit seinen textilbespannten Wänden, originalen Kinoplakaten und seiner typischen Beleuchtung noch den Charme von „damals“ ausstrahlte, den Besuchern ein Imbiss mit Getränken gereicht, sodass schließlich alle den Saal zufrieden verlassen konnten – stilgerecht durch die noch vorhandenen Original-Kinotüren.

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