Neue Fläche für Gewerbe

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Zugestimmt: Ein Teil des im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Gewerbegebietes nördlich von Lengmoos, die Ackerfläche links im Bild vor den Siedlungshäusern, wird nun durch eine örtliche Firma bebaut. Die Kreuzung der Kreisstraßen, wo ein Kreisverkehr gewünscht wird, ist ganz am linken Bildrand zu sehen. Foto Basler

Gars - Nördlich von Lengmoos soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Der Umsiedelungswunsch einer Firma war Auslöser der Planung, der der Garser Gemeinderat jetzt zustimmte.

Im Auftrag der Firma Landtechnik Zenz hat Architekt Thomas Schwarzenbeck einen Bebauungsplanentwurf für das Gewerbegebiet nördlich von Lengmoos gefertigt. Der Garser Marktgemeinderat fasste nach ausführlicher Diskussion bei einer Gegenstimme den Aufstellungsbeschluss und beauftragte den Architekten mit der Ausarbeitung der Planung und der Abwicklung des Verfahrens.

Die große Landtechnikfirma Zenz aus Lengmoos will in dem Gewerbegebiet mehrere locker gruppierte Gebäude mit einer maximalen Wandhöhe von acht Metern und einer Firsthöhe von zwölf Metern errichten und wird die innere Erschließung selbst bauen. Die Gebäudehöhe ergäbe sich, so Bürgermeister Norbert Strahllechner, auch aus der Größe heutiger Landmaschinen und dem geplanten Einbau eines Kranlaufträgers. Außerdem werden auf dem Gelände Stellplätze angelegt.

Anton Lentner regte an, die Möglichkeit eines Umbaues der Lengmooser Kreuzung zum Kreisverkehr mit ins Auge zu fassen. Der Bürgermeister wird deshalb mit dem Landratsamt als Straßenbaulastträger Kontakt aufnehmen, äußerte aber wenig Hoffnung, dass das zur Zeit zu verwirklichen ist.

Nachdem die Außenbereichssatzung für Daumoos (wir berichteten) jetzt rechtskräftig ist, lagen dem Marktgemeinderat nun noch Anträge auf Bauleitplanung für zwei weitere Grundstücke in diesem Gebiet vor. Mehrheitlich befürwortete das Gremium die Berücksichtigung dieser Flächen in der Satzung, die Kosten dafür haben die Antragsteller zu tragen. Zunächst werden jetzt die Möglichkeiten zu einer Aufnahme in die Satzung bei den Planungsbehörden abgeklärt.

Erneut hatte man dann über Bereinigungen im gemeindlichen Straßen- und Wegeverzeichnis zu beschließen. Diesmal wurden das tatsächliche Ende der Gemeindeverbindungsstraße "Reiserberg" bei Reiser 3 festgelegt und die Feld- und Waldwege "Am Reitgraben bei Doblmühle", "Binsteiner Holzweg beim Binstein" und "Oberfeldweg bei Thal" wegen Verlust der Verkehrsbedeutungen oder Auflösung eingezogen. Martin Oberbauer regte an, bei Doblmühle eine viel begangenen Strecke als Wanderweg zu belassen, was mit den Grundeignern abzuklären wäre.

ba/Mühldorfer Anzeiger

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