Kritik an übervollen Schulbussen

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Albaching - Einen Nachhall hatte ein Schulbusunfall im Albachinger Gemeinderat. Wieder einmal wurden die übervollen Busse kritisiert.

Gemeinderätin Jessica Vital-Robarge sprach in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Schulbussen an. Hintergrund war ein Schulbusunfall, der vor kurzem bei der Villa Sewald in Albaching stattfand, und über den im Jugendforum in Wasserburg diskutiert worden war. In der Sitzung bemängelte die Gemeinderätin, dass viele Kinder stehen müssten, da nicht ausreichend Sitzplätze vorhanden seien und dass deshalb ähnliche Unfälle nicht immer so glimpflich ausgehen müssten.

Bilder vom Schulbusunfall:

Bus rast ungebremst in Garten

Bürgermeister Sanftl erklärte, dass er sich die Zahl der zusteigenden Kinder in Albaching an mehreren Stellen angesehen habe und auch schon mit dem Busunternehmen gesprochen habe. Nach Auskunft des Busunternehmers müsse nicht für alle Schüler ein Sitzplatz zur Verfügung stehen, zusätzliche Stehplätze seien ausreichend vorhanden. Gesetzlich sei die Situation von daher in Ordnung.

Wenn ein zweiter Bus gewünscht werde, müsse man über die Fahrtkosten reden, so Sanftl weiter. Jessica Vital-Robarge beharrte aber darauf, dass es gefährlich sei für die Jugendlichen, "weil man sich nicht dauernd einhalten" könne. Jakob Sewald regte an, in Erfahrung zu bringen, um wieviel teurer ein größerer anstatt eines zweiten Busses sei. Der Bürgermeister will dies nun erfragen.

id/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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