Geothermie: Zweites Bohrloch in Arbeit

Kirchweidach - Am Freitag hat die Firma Geo-Energie Bayern begonnen, das zweite Loch für das geplante Geothermie-Kraftwerk zu bohren. Mit den Ergebnissen ist man bisher zufrieden.

Die erste Bohrung für das geplante Geothermie-Kraftwerk in Kirchweidach ist abgeschlossen. 3800 Meter tief und 4900 Meter lang ist dieses erste Bohrloch. "Das ist sehr lang", erklärt Bernhard Gubo, Geschäftsführer der Geo-Energie Kirchweidach. Seit Freitag arbeitet sein Team nun am zweiten Borhrloch, 500 Meter ist die aktuelle Tiefe. "Die Pumptests bei der ersten Bohrung sind sehr gut gelaufen, darum haben wir uns für eine zweite entschieden", so Gubo.

Im August soll auch die zweite Bohrung abgeschlossen sein. Es folgen Zirkulationstests, bei denen Wasser vom ersten Bohrloch ins zweite gepumpt wird. "Daran lässt sich ablesen, welche Leistung das gepante Kraftwerk künftig haben kann", berichtet der Geschäftsführer.

Für Furore sorgt derweil die Ablehnung des Bauantrages für das Kraftwerk im Gemeinderat Kirchweidach. Spekulationen um den Grund sind an der Tagesordnung. "Die Kirchweidacher begrüßen das Projekt nach wie vor", meint Gubo. "Es gibt nur Unstimmigkeiten, weil noch kein Wärmelieferungsvertrag vorliegt." Diesen Vertrag so schnell wie möglich mit der Gemeinde zu fixieren, sei aber in jedem Fall auch im Sinne der Geo-Energie.

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Anette Mrugala

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