Stephan Mayer auf Energiereise

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Burghausen - Auf Energiereise durch die Region hat sich Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer begeben. Erste Station: die Wacker-Chemie in Burghausen.

Beim Werksbesuch in der Wacker-Chemie machte sich Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer ein Bild von der Energiesituation am Standort in Burghausen. Nachdem Werkleiter Dr. Klaus Blum einen Überblick über die Produktionskette gegeben hatte, zeigte Heiner Gerber, Leiter der Versorgungszentrale, auf, woher der Strom für das Burghauser Werk kommt. Zum selbst hergestellten Strom werde ein Teil zugekauft, denn der Stromverbrach der Wacker-Chemie ist höher als die werkseigene Produktion. Wacker sei in der Energieversorgung gut aufgestellt, bei einem kompletten Stromausfall habe man sichere Notversorgungseinrichtungen.

Trotzdem müsse in Punkto Energieversorgung einiges getan werden. "Wacker braucht vor allem verlässliche energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine stabile Energieversorgung aus einem Energiemix", so Gerber. Thema seien außerdem die Strompreise, die ungebremst steigen würden. "Wir brauchen wettbewerbsfähige Energiepreise", forderte der Versorgungsleiter.

Ewald Schindlbeck, Leiter des Geschäftsbereichs Wacker Polysilicon, informierte anschließend über den Status und das Potential der Photovoltaik. Idealer Partner für diese erneuerbare Energie sei die Elektromobilität. "In diesem Bereich sind kostengünstige Speichertechnologien notwendig. Sie sollten der Schwerpunkt der Forschungsförderung sein."

Nach dem Besuch bei der Wacker-Chemie ging es für Stephan Mayer weiter zur Biogasanlage der ABEL ReTec in Feichten, der Geothermie in Waldkraiburg, zum Solarpark Ed in Taufkirchen und zur Fa. Schletter in Kirchdorf. In Haag wird der Bundestagsabgoerdnete von 18 bis um 20 Uhr seine Ergebnisse vorstellen.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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