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Urteil am Donnerstag

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

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Zwölf Produkte „mangelhaft“

Zahnpasta bei Stiftung Warentest: Zählt Ihre Zahncreme zu den Testsiegern oder -verlierern?

Stiftung Warentest hat 40 Zahnpasten unter die Lupe genommen. Einige der teuersten Produkte fallen im Test durch. Zu den Testsiegern gehören auch sehr günstige Zahncremes.

Hinweis an unsere Leser: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, wir erhalten von Partnern eine Provision. Für Sie ändert sich dadurch nichts.

Schon 2019 und 2020 hat Stiftung Warentest Zahncreme-Vergleiche durchgeführt, deren Ergebnisse teilweise unverändert im diesjährigen Test enthalten sind. 31 Zahnpasten wurden jetzt neu untersucht. Dabei fallen nicht nur die großen Preisunterschiede auf: zwischen 55 Cent und 11 Euro können Verbraucher für eine Tube Zahncreme bezahlen. Auch die Brandbreite der Qualitätsurteile der Stiftung Warentest reicht von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“. Und hier heißt es wie so oft: Teuer heißt nicht automatisch besser. Auch manch eine Zahnpasta vom Discounter oder Supermarkt für wenig Geld konnte eine Top-Note im Vergleich erreichen. Untersucht wurden sowohl Handels­marken von Aldi, Lidl, dm oder Ross­mann, als auch bekannte Marken wie Colgate, Blend-a-med, Odol-med-3 und Elmex sowie Naturkosmetik-Pasten.

Was heißt Universal-Zahnpasta?

Geprüft wurden Produkte des Typs „Universal-Zahnpasta“. Diese bieten eine Standardversorgung für normale Zähne, das heißt positive Effekte für Zähne, Zahnfleisch und Schutz vor Karies. Damit eignen sie sich für alle Zähne. Darüber hinaus gibt es noch Sensitiv-Zahnpasten für Menschen mit empfindlichen Zähnen – was laut Stiftung Warentest jeden vierten Deutschen betrifft – sowie Weißmacher-Zahnpasten.

Tägliches Zähneputzen ist für die Mundhygiene und Gesundheit wichtig. Wie gut verschiedene Zahncremes gegen Karies helfen, hat die Stiftung Warentest untersucht.

Das macht eine gute Zahnpasta laut Stiftung Warentest aus: Fluorid, Titandioxid, Abrieb

Fluorid steht, je nachdem, wen man fragt, in der Kritik: In großen Mengen verschluckt kann die Substanz toxisch wirken, eine Überdosierung ist aber in Deutschland kaum denkbar. Nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind Fluoride das beste Mittel für die Kariesvorsorge. Auch laut Stiftung Warentest ist die Schutzwirkung gegen Karies in zahlreichen hochwertigen Studien belegt worden. Dennoch verzichten manchen Zahncreme-Anbieter auf den Zusatz von Fluorid, vor allem Naturkosmetikhersteller.

Kritisch sieht die Stiftung Warentest hingegen die Verwendung des Stoffes Titan­dioxid, den manche Hersteller zum Weißfärben ihrer Pasten benutzen. Ab August ist dieses Pigment sogar in Lebensmitteln in der EU verboten, da es möglicher­weise das Erbgut schädigt, wenn es in den Körper gelangt – was beim Zähneputzen durch versehentliches Schlucken passieren kann. Titan­dioxid ist für die Zahn­pflege unnötig, deshalb rät Stiftung Warentest zu Zahncreme ohne das Pigment, wovon es 19 Produkte im Test gibt. Des Weiteren ist auch der Abrieb einer Zahnpasta entscheidend. Dieser ist je nach Menge, Größe, Form und Art der beigemengten Putzkörper in der Creme unterschiedlich. Bei gesunden Zähnen ist ein hoher Abrieb in Ordnung, bei empfindlichen Zähnen ein niedriger Abrieb empfehlenswerter. Doch die Untersuchung von Stiftung Warentest zeigt: Manche Pasten entfernen auch mit nied­rigem Abrieb wirk­sam Verfärbungen der Zähne.

Testsieger bei Stiftung Warentest 2022: Die fünf besten Zahnpasten

ZahnpastaMitt­lerer Laden­preisUrteil Stiftung Warentest
Oral-B Professional Zahnfleisch und -schmelz Pro-Repair Extra Frisch3,90 Euro (für 75 ml Inhalt)sehr gut (1,2)
Meridol Zahnfleischschutz Zahnpasta3,30 Euro (für 75 ml Inhalt)sehr gut (1,3)
Kaufland Bevola Zahncreme Fresh0,55 Euro (für 125 ml Inhalt)sehr gut (1,3)
Signal Bio Zahnpasta1,99 Euro (für 75 ml Inhalt)sehr gut (1,4)
dm Dontodent Zahncreme antibakteriell0,75 Euro (für 125 ml Inhalt)sehr gut (1,5)

Im Zahnpasta-Test von 2019 konnte zudem die Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter (werblicher Link) für 0,99 Euro (75 ml Inhalt) mit einem Urteil von „sehr gut“ (1,4) überzeugen. Sechs von 40 untersuchten Zahnpasten konnten somit mit Bestnote abschneiden. Wie Sie sehen, gehören zu den Testsiegern nicht nur teure Markenprodukte, sondern auch Zahncremes von Kaufland und dm, die zu günstigen Preisen erhältlich sind. Auch beim Sonnencreme-Test von Stiftung Warentest konnten Eigenmarken von dm überzeugen.

Die zehn häufigsten Allergien: Von Heuschnupfen, Glutenunverträglichkeit bis hin zu Duftstoff- und Sonnenallergie

Bei einer Pollenallergie reagieren Betroffene mit typischen Symptomen wie Niesen, Schnupfen, brennende und tränende Augen, Husten sowie Atemwegsbeschwerden.
Heuschnupfen oder allgemein Pollenallergie zählt zu den häufigsten Allergien. Die Symptome bei Heuschnupfen werden durch Blütenpollen verschiedener Pflanzen, Getreide und Gräser wie Birke, Erle, Beifuß, Spitzwegerich, Akazie, Ampfer sowie Roggen hervorgerufen. (Symbolbild) © North Rhine Westphalia/Imago
Nicht nur Katzen, auch beispielsweise Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und sogar Ziegen können bei sensiblen Menschen allergische Symptome verursachen. Es sind nicht die Haare selbst, sondern bestimmte Eiweiße im Speichel, Schweiß, Talg, Urin, Kot oder in den Hautschuppen der Tiere – sogenannte Allergene – die Ursache für die allergischen Reaktionen beim Menschen.
Intensives Schmusen beispielsweise mit Katzen ist für Menschen mit empfindlichem Immunsystem beschwerdefrei nicht möglich. Selbst, wenn Katzen nicht vor Ort oder in einem Raum sind, aber ihre Haare bzw. Allergene hinterlassen haben, können Menschen mit Tierhaarallergie starke Symptomen wie Niesen und Husten zeigen. Die Überreaktion auf Tierallergene gehört nach Hauschnupfen zu den häufigsten Allergien. (Symbolbild) © Evgenia Sunegina/Imago
Eine Hausstaubmilbenallergie wird im Volksmund auch fälschlicherweise Hausstauballergie genannt. Dabei ist es nicht der Staub, der die Allergie bei Menschen auslösen kann, vielmehr der Kot der Hausstaubmilbe im Staub. Typische Reaktionen darauf sind dann rote Augen, Dauerschnupfen und ständiges Niesen – Vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen treten die Beschwerden auf, die sich nur schwer von anderen Allergien wie Heuschnupfen oder einer Erkältung unterscheiden.
Tränende Augen und Niesen am Morgen im Bett – wenn es kein Infekt ist, könnten Sie möglicherweise auf Hausstaubmilben bzw. deren Kot allergisch reagieren. Milben leben bevorzugt in Betten, da sie sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen ernähren. Grund für die allergische Reaktion bei Menschen sind Eiweiße, die sich im Körper der Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen befinden. Gelangen diese über die Luft in die menschlichen Schleimhäute, kann es zu den typischen Symptomen wie Schnupfen, tränende Augen und Niesen kommen. Hausstaubmilben gehören neben Pollen und Nahrungsmitteln zu den häufigsten Allergieauslösern. (Symbolbild) © leungchopan/Imago
Betroffene Hautpartien bei einer Sonnenallergie sind vor allem die Arme und Beine sowie Schultern, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht.
An einer Sonnenallergie leiden mehr als zehn Prozent der Mitteleuropäer – am häufigsten ist die sogenannte „Polymorphe Lichtdermatose“. Die Symptome können sich sehr unterschiedlich äußern, das heißt sind polymorph. Typisch für eine allergische Reaktion nach Sonneneinstrahlung sind Rötungen, Jucken, Schwellungen, Pusteln, Quaddeln und Bläschen. Betroffen sind hiervon vor allem die Schultern, Arme und Beine, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht. Aber auch die Hautflächen, die den Sonnenstrahlen aufgrund von Kleidung nicht direkt ausgesetzt sind, können Hautreaktionen aufweisen. (Symbolbild) © Christine Langer-Püschel/Imago
In der Regel handelt es sich bei einer Duftstoff- und Kosmetikallergie um eine Allergie des Typs IV, auch „Spättyp“ genannt. Wie der Name verrät, treten die Reaktionen also nicht sofort nach Kontakt mit dem Allergen auf, sondern erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.
Den Lieblingsduft auflegen – und man fühlt sich gleich wohler. Doch was tun Menschen, die auf Parfum und Duftstoffe plötzlich mit starkem Jucken, Ausschlag und Exzemen reagieren? Möglicherweise liegt dann eine Duftstoffallergie vor, die vielen Betroffenen nicht bekannt sind – und das, obwohl die Duftstoff- und Kosmetikallergie zu den verbreitesten Kontaktallergien gehört. Das Ausmaß der Allergie hängt häufig von spezifischen Duftstoffen, deren Rezeptur und Dosierung ab. (Symbolbild) © Arne Trautmann/Imago
Gesunden Menschen fehlt das körpereigene Enzym Laktase, um im Dünndarm Milchzucker aufzuspalten und ihn so über das Blut aufnehmen zu können.
Menschen, die auf Milchzucker mit Beschwerden reagieren, trinken ihren Kaffee am liebsten schwarz oder mit der mittlerweile allseits beliebten Hafermilch. Symptome nach dem Genuss von Kuhmilch sind häufig Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen sowie kalter Schweiß. Etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer Laktoseintoleranz betroffen. Eine echte Laktoseallergie kommt sehr selten vor. (Symbolbild) © Thomas Trutschel/photothek.de/Imago
Symptome bei einer Glutenunverträglichkeit sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl.
Frisch duftendes Brot vom Bäcker, wie herrlich. Doch Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Glutenallergie (Zöliakie) müssen es meiden. Das in Getreiden wie Weizen enthaltene Gluten löst bei ihnen eine entzündliche Reaktion aus, da sich die Antikörper gegen den eigenen Körper richten. In der Folge bilden sich die Darmzotten zurück. Durch die verringerte Oberfläche können Nährstoffe nicht mehr so gut aufgenommen werden und eine Mangelernährung droht. Symptome sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl. (Symbolbild) © Fleig / Eibner-Pressefoto/Imago
Die Erdnuss gehört wie Soja, Bohnen, Linsen und Erbsen zu den Hülsenfrüchten. Allergiker müssen daher nicht zwangsläufig auf alle Nüsse verzichten, wenn keine Kreuzallergie vorliegt.
„Kann Spuren von Nüssen enthalten.“ – Ein Hinweis, den man häufig auf dem Etikett von Süßspeisen und Aufstrichen lesen kann. Er ist besonders wichtig für Menschen mit einer Erdnussallergie, da der Verzehr von Erdnüssen durch eine Schwellung der Atemwege im akuten Fall lebensbedrohlich werden kann. So gehört in den westlichen Ländern die Erdnussallergie nicht nur zu den am meistverbreiteten Nahrungsmittelallergien – Erdnüsse sind Ursache für die meisten Todesfälle im Bereich der Nahrungsmittelallergien. (Symbolbild) © Gottfried Czepluch/Imago
In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen.
Herzhaft in einen saftigen Apfel beißen, lecker! Für Menschen mit einer Apfelallergie weniger verführerisch. Denn sie reagieren beim Verzehr mit einem sogenannten oralen Allergiesyndrom (kurz OAS). Eine Person, die von einer Apfelallergie betroffen ist, kann bereits mit dem Verzehr des Obstes Symptome wie Brennen in Mund und Rachen, pelzige Zunge und angeschwollene Lippen entwickeln. In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen. (Symbolbild)  © Sunsi Albets/Imago
Häufig halten die Symptome länger als 24 Stunden an und werden von Frösteln und einem allgemeinen Krankheitsgefühl begleitet. Im schlimmsten Fall droht sogar ein anaphylaktischer Schock, der lebensbedrohlich sein kann.
So schön der Anblick einer Biene auf der Blume auch sein mag, Menschen mit einer Insektengiftallergie halten hier lieber Abstand. Sie reagieren bei einem Stich häufig nicht nur mit einer allergischen Reaktion wie Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen der Haut rund um die Einstichstelle – im schlimmsten Fall kann es zu einem Allergieschock kommen und es besteht Lebensgefahr. (Symbolbild) © fotogroupmedia/Imago

Urteil „mangelhaft“: Von diesen Zahncremes rät Stiftung Warentest ab

Ganze zwölf Produkte erhalten von Stiftung Warentest nur die Note „mangelhaft“ und fallen damit in den Tests von 2022, 2020 und 2019 durch.

ZahnpastaUrteil Stiftung Warentest
Ajona Medizinisches Zahncremekonzentratmangelhaft (5,0)
Bioniq Repair-Zahncrememangelhaft (5,0)
Sante Dental Med Zahngel Vitamin B12 fluoridfreimangelhaft (5,0)
Weleda Calendula-Zahncreme mangelhaft (5,0)
Dr. Hauschka Minze Zahncreme forte*mangelhaft (5,0)
Droste-Laux Zahncreme mit Dreikönigs-Gaben*mangelhaft (5,0)
Eco Cosmetics Zahncreme mit Schwarzkümmel*mangelhaft (5,0)
Himalaya Neem & Granatapfel*mangelhaft (5,0)
Lavera Complete Care Fluoridfrei*mangelhaft (5,0)
Logodent Extra Frische Pfefferminz Zahncreme*mangelhaft (5,0)
Orbimed Bio Zahncreme mit Vitamin B12*mangelhaft (5,0)
Dr. Bronner's Pfefferminze Zahnpasta ohne Fluorid**mangelhaft (5,0)

* Uni­ver­sal-Zahn­pas­ta Vergleich 10/2020
** Uni­ver­sal-Zahn­pas­ta Vergleich 10/2019

Die kompletten Testergebnisse finden Sie auf der Seite der Stiftung Warentest (hinter einer Bezahlschranke). (mad)

Rubriklistenbild: © Andrey Popov/Imago

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