Bouldern

Worauf es beim Hallenklettern zuerst ankommt

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Im Trend - und nicht ungefährlich: Anfänger können sich beim Bouldern schnell verletzen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Man muss nicht ins Gebirge fahren, um das Klettern zu lernen. In vielen Städten gibt es inzwischen Boulderanlagen. Was für Anfänger die wichtigste Lektion ist.

Jena (dpa/tmn) - Klettern ohne Seil, das sogenannte Bouldern, ist ein Trendsport. Ganz hoch hinaus geht es dabei zwar nicht. Ungefährlich ist die Kraxelei aber trotzdem nicht, warnt die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS).

Anfänger sollten daher zuerst ein Einsteigertraining absolvieren und dabei vor allem das korrekte Fallen und Abrollen lernen. In vielen Boulderhallen können Neuankömmlinge zwar einfach so loslegen - gerade dann drohen aber teils schwere Verletzungen.

Typische Kletterschäden sind vor allem Sehnenscheiden- oder Gelenkentzündungen oder sogenannte Ringbandverletzungen. Im Zusammenhang mit Bouldern gibt es nach Angaben der GOTS auch immer mehr andere Verletzungen, darunter Wirbelsäulentraumata oder Brüche im Bereich der Handwurzel-Knochen.

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