Entscheiden Sie sich

Was ziehe ich heute an? Wann Sie diese Frage zum Arzt führen sollte

+
Ist er der Richtige für mich? Wer chronische Entscheidungsprobleme hat, braucht vielleicht ärztliche Hilfe.

Kaffee oder Tee? Im Alltag entscheiden wir uns ständig. Manche haben aber große Probleme bei den kleinsten Entscheidungen. Was Betroffene jetzt tun können.

Sich für einen Studiengang, einen Partner oder ein Eigenheim zu entscheiden, das kann schwerfallen. Schließlich beeinflusst die Entscheidung das ganze Leben.

Wer aber partout nicht sagen kann, ob er Pizza Salami oder Schinken essen möchte und mehrere Stunden braucht, um sich für ein T-Shirt zu entscheiden, der braucht womöglich Hilfe.

Entscheidungsprobleme können Anzeichen einer Depression sein

"Entscheidungsprobleme sind ein Diagnosekriterium der Depression, aber auch charakteristisch für Zwangsstörungen", erklärt Jürgen Brunner, ärztlicher Psychotherapeut aus München. Früher bezeichnete man eine Zwangsstörung auch als Krankheit des Zweifelns.

Auch interessant: Wie Sexsüchtige unter dem Zwang nach Befriedigung leiden.

Menschen, die davon betroffen sind, hilft häufig eine Verhaltenstherapie. Dabei gibt der Therapeut dem Patienten Strategien an die Hand, mit denen er schneller zu einer Entscheidung kommen kann. Außerdem arbeitet er gemeinsam mit dem Patienten an der jeweils zugrundeliegenden psychischen Störung.

Harmloser Tick oder Zwangsstörung? Was gegen übertriebene Kontrolle hilft.

dpa

So gut ist Sport für die Psyche

Zurück zur Übersicht: Gesundheit

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT