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Die Sommertage sorgenfrei genießen

UV-Index und Sonnenbrand-Rechner: Mit diesen Apps könnt Ihr Euch im Sommer schützen

Eincremen mit Sonnenschutz
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Sonnenschutz sollte rechtzeitig aufgetragen werden um zu schützen.

Sommerlich-heiße Temperaturen und strahlender Sonnenschein laden dazu ein, seine Freizeit draußen zu verbringen. Gerade bei extremer Hitze zieht es uns zum Baden an die Seen oder ins Freibad. Jedoch sollte man sich und seiner Haut einen Gefallen tun und sich der Sonnenstrahlung nicht zu lange aussetzen. Wie Apps bei der Vorbeugung von Sonnenbrand helfen können und welche Rolle der sogenannte UV-Index dabei spielt, erfahrt Ihr hier.

Sonnenbrand tut weh - und gesund ist er auch nicht. Er kann schlimme Folgen für unsere Haut haben. Um ihn also zu verhindern, gibt es neben den klassischen Sonnenschutzmitteln noch weitere Hilfsmittel.

Mit Apps die Sonnenbrandgefahr minimieren

Um die Menschen vor zu hoher Sonneneinstrahlung zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen, haben die Vereinten Nationen eine App entwickelt: Die Handy-App „SunSmart Global“ macht es einem möglich, die UV-Strahlung am jeweiligen Ort, an dem man sich befindet, zu prüfen. Hier wird einem der entsprechende UV-Index angezeigt.

Zusätzlich ist zu sehen, ob und wann man einen Sonnenschutz tragen sollte und mit welchen Mitteln man sich schützen kann. Hierfür bedient sich die App an aktuellen Daten von Wetterdiensten.

Die App wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltwetterorganisation (WMO) und UN-Partnern gemeinsam entwickelt, mit dem vorrangigen Ziel, das Risiko von Hautkrebs und Augenschäden durch UV-Strahlung zu mindern und den Menschen als Warnung zu dienen.

SunSmart Global UV

Schon 15 Minuten in der Sonne ohne Schutz reichen aus, um Verbrennungen der Haut zu verursachen. Dies hängt zwar vom Hauttyp ab, jedoch ist die UV-Strahlung an den Sommertagen besonders hoch.

Eine deutsche Version der Applikation steht bereits im Apple-App- und im Google-Play-Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

Natürlich gibt es auch noch andere Apps, die Sonnenanbeter vor den Folgen der Strahlung schützen sollen:

QSun

Auch diese App liefert eine UV-Indexanzeige und Empfehlungen zu richtigen Schutzmaßnahmen. Hinzu kommt bei dieser App, dass sie Ihre Sonnencreme auf ihre Schutzfunktion prüfen lassen können. Dies funktioniert leicht per Barcodescan.

QSun

Außerdem zeigt QSun eine siebentägige Wettervorschau inklusive der UV-Werte. Wenn man sich dort noch ein Konto erstellt, hat man die Möglichkeit per Quiz seinen Hauttyp feststellen zu lassen. Leider ist die App jedoch nur auf englisch und für iOS im Apple-App-Store verfügbar.

UVLens

Diese App hilft, wie die vorangehenden, ebenfalls mit einer Strahlungsindexanzeige vor einem Sonnenbrand zu schützen und das Sonnenbad besser im Voraus zu planen. Sie zeigt an wie lange man sich am besten in der Sonne aufhalten kann, bis es gefährlich wird.

UVLens

Sie ist mit einer Erinnerungsfunktion ausgestattet, die einen ans erneute Auftragen von Sonnenschutz erinnert. UVLens macht es zusätzlich möglich ein Widget auf dem Homescreen zu platzieren. Die App steht im Apple-App- und Google-Play-Store zum Herunterladen zur Verfügung.

Was ist der UV-Index?

Der UV-Index ist ein weltweit einheitlicher, von der WHO definierter, Index, der die UV-Bestrahlungsstärke an Orten auf der ganzen Welt misst. Er soll uns helfen, die Strahlung besser einschätzen zu können und uns vor allem vor den Folgen zu starker Bestrahlung schützen, indem er Empfehlungen für Sonnenschutzmaßnahmen in verschiedenen Abstufungen abgibt.

Je höher der Index den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert misst, desto schneller holt man sich einen Sonnenbrand welchen man möglichst vermeiden sollte, da dieser auch tragische Folgen haben kann.

Was beeinflusst den UV-Index?

Ein wichtiger Einflussfaktor für die Messung des UV-Index ist der Stand der Sonne. Dieser verändert sich mehrmals am Tag. Hier spielen auch die Jahreszeiten ein große Rolle. Hinzu kommt noch die geographische Breite, sprich von wo der Sonnenstand gemessen wird. Außerdem ist die Höhenlage eines Ortes und die Gesamtkonzentration in der Atmosphäre bei der Messung zu berücksichtigen. Stellt sich nun noch die Frage, ob die Wolken den Index ebenfalls beeinflussen können. Dies hängt von der Stärke der Bewölkung ab. Ist es nur leicht bewölkt, verringert sich der UV-Index kaum. Durch eine Bewölkungssituation, die auch einige Sonnenstrahlen durchscheinen lässt, entsteht jedoch eine Streustrahlung, die den Wert des Index in die Höhe treiben kann.

Die UV-Index-Skala

Die Skala dient der Einteilung in unterschiedliche Stufen und den daraus folgenden Schutzbereichen, die Empfehlungen für die optimalen Maßnahmen enthalten, um sich von der Sonne zu schützen und schlimmere Folgen zu vermeiden.

UV-IndexBelastung
1-2niedrig
3-5mittel
6-7hoch
8-10sehr hoch
11 und höherextrem

Belastung - Schutzmaßnahmen

Niedrig: Keine Schutzmaßnahmen erforderlich

Mittel und hoch: Schutz erforderlich

  • während der Mittagsstunden Schatten aufsuchen
  • entsprechende Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen
  • für unbedeckte Haut Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden

Sehr hoch und extrem: Schutz absolut notwendig

  • In der Mittagszeit möglichst nicht draußen aufhalten!
  • Unbedingt Schatten aufsuchen!
  • Entsprechende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor sind dringend nötig

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Man sollte zusätzlich darauf achten, wie die Begebenheiten an dem Ort sind, an dem man sich aufhält. Denn Schnee, Wasser und auch der Strand sind Oberflächen, welche die UV-Strahlung reflektieren und die Strahlenbelastung dadurch höher sein kann als der prognostizierte Tageswert des UV-Index.

nz

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