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Mit Luft und Mineralöl

Teures Vanilleeis schneidet im Test am schlechtesten ab

Oft steckt in Vanilleeis nicht das, was Verbraucher erwarten. Foto: Caroline Seidel
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Oft steckt in Vanilleeis nicht das, was Verbraucher erwarten. Foto: Caroline Seidel

Sommerzeit ist Eis-Zeit. Wer nicht das Haus verlassen möchte, um etwa in die nächste Eisdiele zu gehen, greift gerne auf Vanilleeis aus dem Supermarkt zurück. Doch welches Angebot ist von guter Qualität? «Öko-Test» kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Teuer ist bei Vanilleeis nicht gleich gut: Bei einem Vergleich der Zeitschrift «Öko-Test» schnitten zwei relativ kostspielige Markenprodukte am schlechtesten ab (Ausgabe 7/18).

Sie erhielten nur ein «ungenügend». Von 19 getesteten Produkten schnitten ansonsten 5 gut ab, davon eines ein Bioprodukt. Achtmal gab es die Note «befriedigend», dreimal ein «ausreichend» und einmal ein «mangelhaft».

Auf den vordersten Plätzen liegen das «Bio Cool Vanilleeis» von Ökofrost, «Bourbon Vanille» von Bofrost, das Vanilleeis der Edeka-Marke «Gut & Günstig», die «Eiscreme Bourbon-Vanille» von Landliebe und «Romanza Vanille Eiscreme» von Netto.

Oft steckt in Vanilleeis nicht das, was Verbraucher erwarten: Wer Eis mit Milchfett haben möchte, sollte Produkte kaufen, die «Eiscreme» heißen, raten die Warentester. Steht auf der Verpackung nur «Eis», ist wahrscheinlich Pflanzenfett drin.

Schwarze Punkte im Eis bedeuten nicht, dass es besonders stark nach Vanille schmeckt. Die gemahlenen Schoten werden extrahiert - und sind danach so gut wie geschmacklos.

Abgewertet wurden die Produkte unter anderem wegen zu viel Luft, zu wenig Vanille oder auch wegen zu viel Mineralöl im Eis. Im süßesten getesteten Produkt stecken übrigens 24 Gramm pro 100 Gramm - das entspricht etwa acht Stück Würfelzucker.

Vanilleeis im Test

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