Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nur in Spuren

Test: Bestnoten für Fusilli - aber auch bedenkliche Stoffe

Eine Handvoll Fusilli
+
Fusilli - auch Spiralnudeln genannt - sind beliebt. Doch: Augen auf beim Kauf!

Spirale aufwärts: Viele Fusilli - Spiralnudeln also - sind laut einer „Ökotest“-Untersuchung unbedenklich. Doch es gibt Produkte, die Spuren von Mineralöl und Pflanzenschutzmittel enthalten.

Frankfurt am Main - Zuerst die gute Nachricht: In einem aktuellen Lebensmitteltest von Fusilli erhalten fast alle der Produkte Bestnoten, wie die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 03/2022) berichtet. Die schlechte Nachricht: Wer nicht aufpasst, greift im Supermarktregal dennoch zu Spiralnudeln, die Glyphosat oder Mineralölbestandteile enthalten.

Insgesamt ließ „Öko-Test“ von einem beauftragten Labor 20 Produkte durchchecken, 16 davon erhielten die Note „sehr gut“, die schlechtesten „ausreichend“. In vier Nudelprodukten wurde das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat nachgewiesen. Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel sind laut Bundesagrarministerium mit Übergangsfrist in der EU noch bis Ende 2023 zugelassen.

Die festgestellten Gehalte seien zwar sehr gering und die krebserregende Wirkung des Herbizids umstritten. „Öko-Test“ rät aber allein aus ökologischen Gründen zu Produkten ohne Glyphosatrückstände: „Der Einsatz des Pestizids ist schädlich für die Artenvielfalt im Erntegebiet.“

In drei Fusilli-Produkten fand das Labor zudem erhöhte Mengen an gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) beziehungsweise MOSH-Analogen, die sich im menschlichen Körper ansammeln: „Welche Folgen das auf Dauer hat, ist noch unklar, weshalb die Belastung von Lebensmitteln so gering wie möglich gehalten werden sollte“, heißt es in dem Magazin-Beitrag. Schimmelpilzgift, bei früheren Nudeltests durchaus ein Problem, stellte das Labor bei den Fusilli bis auf unbedenkliche Spuren nicht fest. dpa

Kommentare