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Forscher wachsam

Super-Keime aus der Arktis jetzt weltweit: Aus diesem Grund könnten sie uns gefährlich werden

Resistente Keime verbreiten sich immer schneller.
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Resistente Keime verbreiten sich immer schneller.

In der Arktis wurden Bakterien entdeckt, die gegen die stärksten Antibiotika resistent sein sollen. Die Gene unterliegen nun strenger Überwachung.

Bakterienproben, die aus dem Boden der Region Kongsfjorden im Nordwesten der Insel Spitzbergen im arktischen Ozean entnommen wurden, wurden als gegen Antibiotika resistent getestet. Diese Bakterien waren im Jahr 2008 erstmals in Indien beobachtet worden.

Gene resistent gegen Antibiotika

Insgesamt fanden die Wissenschaftler 131 Gene, eines davon mit dem Namen NDM-1, welches in Zusammenhang mit schwerwiegenden Infektionen steht. Dieses Gen stünde seither unter strenger Überwachung, da es laut dem Portal Gulf News gegen Antibiotika resistent sei. Außerhalb von Krankenhäusern sollten diese Bakterien eigentlich gar nicht auftreten.

Britische Wissenschaftler fanden das Bakterium bereits im Jahr 2008 in der öffentlichen Wasserversorgung im indischen New Delhi. Seitdem tauchte das resistente Gen in über 100 Ländern auf.

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"Was die Menschen durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika auf globaler Ebene getan haben, ist die Beschleunigung der Evolutionsrate und die Schaffung einer neuen Welt resistenter Stämme, die es noch nie gegeben hat", erklärte Professor David Graham in einem in der Fachzeitschrift Environmental International veröffentlichten Artikel.

Wie die Bakterien in die Arktis gelangten, sei nicht abschließend geklärt. Es wird aber vermutet, dass Zugvögel sie mit der Nahrung aufgenommen und so in diese Region gebracht haben. Außerdem besonders an der Arktis: Dort liegt das Archiv der Menschheit. Sogar Papiere aus dem Vatikan lagern dort.

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sca

Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Herpesvirus
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) zählt zur Gruppe der Herpesviren. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) zufolge gilt als sicher, dass eine Infektion mit EBV zur Entstehung von B-Zell-Lymphomen beitragen kann, einer bösartigen Erkrankung von B-Lymphozyten. Mit Lymphom werden in der Medizin bösartige Tumoren des lymphatischen Systems bezeichnet. In Tumoren von T-Lymphozyten (T-Zell-Lymphome) konnte das Epstein-Barr-Virus ebenfalls nachgewiesen werden, so das dkfz. © Imago
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Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, Magenkrebs zu fördern. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblockern äußerst erfolgreich. © dpa
HIV: Eine Frau hat sich eine rote Schleife angeheftet
Die rote Schleife soll das Thema Aids und HIV in die Mitte der Gesellschaft rücken. Eine Infektion mit sogenannten HI-Viren (humane Immundefizienzviren) kann die Krankheit Aids auslösen. Menschen mit Aids sind häufiger von Krebs betroffen, vermutlich aufgrund ihres geschwächten Immunsystems, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert.  © Oliver Berg/dpa
Impfausweis
Hepatitis B fördert Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. © Martin Wagner/Imago
Hepatitis C Viren
Gegen Hepatitis-C-Viren gibt es unglücklicherweise (noch) keinen Impfstoff. Die aggressiven Erreger zählen zu den häufigsten Ursachen für Leberkrebs. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert, werden Hepatitis-C-Viren inzwischen aber auch mit weiteren Tumorarten in Zusammenhang gebracht: Auch Krebs der Gallenwege sowie das Multiple Myelom könnten durch eine Infektion begünstigt werden, heißt es.  © CAVALLINI JAMES/Imago
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Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt Arten, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © CAVALLINI JAMES/Imago

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