Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Durchgefallen

Stiftung Warentest 2022: Diese 4 Sonnencremes sind mangelhaft

Die Stiftung Warentest hat 20 Sonnencremes, Sprays und Lotionen getestet. Vier davon sind mangelhaft, es gibt aber preisgünstige, sehr gute Alternativen.

Hinweis an unsere Leserinnen und Leser: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, wir erhalten von Partnern eine Provision. Für Sie ändert sich dadurch nichts.

Wer genießt nicht gerne das schöne Wetter und legt sich gemütlich ein bis zwei Stündchen in die Sonne? Doch unterschätzen Sie die Kraft der Sonnenstrahlen nicht! Für die Haut ist das UV-Licht der Sonne sehr schädlich. Darum ist es besonders im Sommer zur Mittagszeit wichtig, sich vor der Sonne zu schützen.

Wählen Sie statt der prallen Mittagssonne lieber ein ruhiges Plätzchen im Halbschatten und tragen Sie einen Sonnenhut, der Sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Außerdem ist es für die Haut sehr wichtig, sie mit einem hohen UV-Lichtschutzfaktor vor der Sonne zu schützen. Cremen Sie sich daher regelmäßig mit Sonnencreme ein. Der Sommer ist außerdem ein guter Zeitpunkt, um Blut zu spenden, denn die Blutkonserven sind in der Urlaubssaison immer besonders knapp.

Welche Sonnencreme nutzen Sie? Die Stiftung Warentest hat 20 verschiedene getestet

Insbesondere wenn Sie und Ihre Liebsten zum Baden gehen, muss der Schutz mithilfe von Sonnencremes, Sonnenlotionen oder Sunsprays wiederholt werden. Ansonsten bekommen Sie schnell einen Sonnenbrand. Wer es mit dem Sonnenbaden übertreibt, erhöht zudem das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Nicht nur dem sollten Sie vorbeugen – lassen Sie sich regelmäßig auf Geschlechtskrankheiten testen: eine Studie ergab, dass Heterosexuelle viel schlechter über sexuell übertragbare Infektionen informiert sind als Homosexuelle.

Beim Sonnenbaden ist es wichtig, sich regelmäßig einzucremen. Entscheidend ist jedoch auch die Qualität der Sonnencreme.

Damit die Sonnencreme auch das tut, was sie soll – nämlich Sie vor der Sonne schützen, ist die Qualität ausgesprochen wichtig. Die Stiftung Warentest hat 20 verschiedene Sonnencremes getestet. Die gute Nachricht – 16 davon erfüllen ihren Zweck, neun sogar sehr gut, und Sie müssen dafür noch nicht einmal tief in die Tasche greifen. Die schlechte: vier Sonnencremes sind mangelhaft und schützen Sie entweder nicht wie angegeben vor der Sonne oder enthalten kritische Inhaltsstoffe wie beispielsweise Krebs begünstigendes Benzophenon oder den UV-Filter Homosalat.

Sonnencreme 2022: Das sind die Testsieger von Stiftung Warentest:

Am besten schnitt Garnier Ambre Solaire Hydra 24h Sonnenschutz-Milch (werblicher Link) bei der Stiftung Warentest ab. Aber auch Drogerieprodukte von dm oder Sonnencremes aus dem Lidl, Penny oder Rewe konnten im Test überzeugen.

SonnencremePreis pro 100 ml ca.SonnenschutzfaktorUrteil Stiftung Warentest
Garnier Ambre Solaire Hydra 24h Sonnenschutz-Milch3,50 €30sehr gut (1,3)
dm Alverde Naturkosmetik Sensitiv Sonnenmilch4,00 €30sehr gut (1,4)
dm Sundance MED Sonnenspray3,50 €50+sehr gut (1,4)
Eau Thermale Avène Intense Protect15,10 €50+sehr gut (1,4)
Lidl Cien Sun Sonnenmilch1,12 €30sehr gut (1,4)
Penny und Rewe Today Sonnenmilch1,33 €30sehr gut (1,4)
Cetaphil Sun Sensitive Gel-Creme22 €50+sehr gut (1,5)
La Roche-Posay Anthelios Hydratisierende Lotion8,35 €50+sehr gut (1,5)
Nivea Sun Schutz & Pflege Spray3,85 €30sehr gut (1,5)

Mangelhaft – Diese Sonnencremes fallen 2022 leider bei der Stiftung Warentest durch:

SonnencremePreis pro 100 ml ca.SonnenschutzfaktorUrteil Stiftung Warentest
Das Boep Sonnencreme Sensitiv19,00 €30mangelhaft (5,0)
Lavera Sensitiv Sonnenlotion13,00 €30mangelhaft (5,0)
Rossmann Sunozon Transparentes Sonnenspray1,90 €30mangelhaft (5,0)
Speick Sun Sonnenmilch15,10 €30mangelhaft (5,0)

Die kompletten Testergebnisse finden Sie auf der Seite der Stiftung Warentest (hinter einer Bezahlschranke).

Die zehn häufigsten Allergien: Von Heuschnupfen, Glutenunverträglichkeit bis hin zu Duftstoff- und Sonnenallergie

Bei einer Pollenallergie reagieren Betroffene mit typischen Symptomen wie Niesen, Schnupfen, brennende und tränende Augen, Husten sowie Atemwegsbeschwerden.
Heuschnupfen oder allgemein Pollenallergie zählt zu den häufigsten Allergien. Die Symptome bei Heuschnupfen werden durch Blütenpollen verschiedener Pflanzen, Getreide und Gräser wie Birke, Erle, Beifuß, Spitzwegerich, Akazie, Ampfer sowie Roggen hervorgerufen. (Symbolbild) © North Rhine Westphalia/Imago
Nicht nur Katzen, auch beispielsweise Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und sogar Ziegen können bei sensiblen Menschen allergische Symptome verursachen. Es sind nicht die Haare selbst, sondern bestimmte Eiweiße im Speichel, Schweiß, Talg, Urin, Kot oder in den Hautschuppen der Tiere – sogenannte Allergene – die Ursache für die allergischen Reaktionen beim Menschen.
Intensives Schmusen beispielsweise mit Katzen ist für Menschen mit empfindlichem Immunsystem beschwerdefrei nicht möglich. Selbst, wenn Katzen nicht vor Ort oder in einem Raum sind, aber ihre Haare bzw. Allergene hinterlassen haben, können Menschen mit Tierhaarallergie starke Symptomen wie Niesen und Husten zeigen. Die Überreaktion auf Tierallergene gehört nach Hauschnupfen zu den häufigsten Allergien. (Symbolbild) © Evgenia Sunegina/Imago
Eine Hausstaubmilbenallergie wird im Volksmund auch fälschlicherweise Hausstauballergie genannt. Dabei ist es nicht der Staub, der die Allergie bei Menschen auslösen kann, vielmehr der Kot der Hausstaubmilbe im Staub. Typische Reaktionen darauf sind dann rote Augen, Dauerschnupfen und ständiges Niesen – Vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen treten die Beschwerden auf, die sich nur schwer von anderen Allergien wie Heuschnupfen oder einer Erkältung unterscheiden.
Tränende Augen und Niesen am Morgen im Bett – wenn es kein Infekt ist, könnten Sie möglicherweise auf Hausstaubmilben bzw. deren Kot allergisch reagieren. Milben leben bevorzugt in Betten, da sie sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen ernähren. Grund für die allergische Reaktion bei Menschen sind Eiweiße, die sich im Körper der Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen befinden. Gelangen diese über die Luft in die menschlichen Schleimhäute, kann es zu den typischen Symptomen wie Schnupfen, tränende Augen und Niesen kommen. Hausstaubmilben gehören neben Pollen und Nahrungsmitteln zu den häufigsten Allergieauslösern. (Symbolbild) © leungchopan/Imago
Betroffene Hautpartien bei einer Sonnenallergie sind vor allem die Arme und Beine sowie Schultern, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht.
An einer Sonnenallergie leiden mehr als zehn Prozent der Mitteleuropäer – am häufigsten ist die sogenannte „Polymorphe Lichtdermatose“. Die Symptome können sich sehr unterschiedlich äußern, das heißt sind polymorph. Typisch für eine allergische Reaktion nach Sonneneinstrahlung sind Rötungen, Jucken, Schwellungen, Pusteln, Quaddeln und Bläschen. Betroffen sind hiervon vor allem die Schultern, Arme und Beine, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht. Aber auch die Hautflächen, die den Sonnenstrahlen aufgrund von Kleidung nicht direkt ausgesetzt sind, können Hautreaktionen aufweisen. (Symbolbild) © Christine Langer-Püschel/Imago
In der Regel handelt es sich bei einer Duftstoff- und Kosmetikallergie um eine Allergie des Typs IV, auch „Spättyp“ genannt. Wie der Name verrät, treten die Reaktionen also nicht sofort nach Kontakt mit dem Allergen auf, sondern erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.
Den Lieblingsduft auflegen – und man fühlt sich gleich wohler. Doch was tun Menschen, die auf Parfum und Duftstoffe plötzlich mit starkem Jucken, Ausschlag und Exzemen reagieren? Möglicherweise liegt dann eine Duftstoffallergie vor, die vielen Betroffenen nicht bekannt sind – und das, obwohl die Duftstoff- und Kosmetikallergie zu den verbreitesten Kontaktallergien gehört. Das Ausmaß der Allergie hängt häufig von spezifischen Duftstoffen, deren Rezeptur und Dosierung ab. (Symbolbild) © Arne Trautmann/Imago
Gesunden Menschen fehlt das körpereigene Enzym Laktase, um im Dünndarm Milchzucker aufzuspalten und ihn so über das Blut aufnehmen zu können.
Menschen, die auf Milchzucker mit Beschwerden reagieren, trinken ihren Kaffee am liebsten schwarz oder mit der mittlerweile allseits beliebten Hafermilch. Symptome nach dem Genuss von Kuhmilch sind häufig Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen sowie kalter Schweiß. Etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer Laktoseintoleranz betroffen. Eine echte Laktoseallergie kommt sehr selten vor. (Symbolbild) © Thomas Trutschel/photothek.de/Imago
Symptome bei einer Glutenunverträglichkeit sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl.
Frisch duftendes Brot vom Bäcker, wie herrlich. Doch Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Glutenallergie (Zöliakie) müssen es meiden. Das in Getreiden wie Weizen enthaltene Gluten löst bei ihnen eine entzündliche Reaktion aus, da sich die Antikörper gegen den eigenen Körper richten. In der Folge bilden sich die Darmzotten zurück. Durch die verringerte Oberfläche können Nährstoffe nicht mehr so gut aufgenommen werden und eine Mangelernährung droht. Symptome sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl. (Symbolbild) © Fleig / Eibner-Pressefoto/Imago
Die Erdnuss gehört wie Soja, Bohnen, Linsen und Erbsen zu den Hülsenfrüchten. Allergiker müssen daher nicht zwangsläufig auf alle Nüsse verzichten, wenn keine Kreuzallergie vorliegt.
„Kann Spuren von Nüssen enthalten.“ – Ein Hinweis, den man häufig auf dem Etikett von Süßspeisen und Aufstrichen lesen kann. Er ist besonders wichtig für Menschen mit einer Erdnussallergie, da der Verzehr von Erdnüssen durch eine Schwellung der Atemwege im akuten Fall lebensbedrohlich werden kann. So gehört in den westlichen Ländern die Erdnussallergie nicht nur zu den am meistverbreiteten Nahrungsmittelallergien – Erdnüsse sind Ursache für die meisten Todesfälle im Bereich der Nahrungsmittelallergien. (Symbolbild) © Gottfried Czepluch/Imago
In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen.
Herzhaft in einen saftigen Apfel beißen, lecker! Für Menschen mit einer Apfelallergie weniger verführerisch. Denn sie reagieren beim Verzehr mit einem sogenannten oralen Allergiesyndrom (kurz OAS). Eine Person, die von einer Apfelallergie betroffen ist, kann bereits mit dem Verzehr des Obstes Symptome wie Brennen in Mund und Rachen, pelzige Zunge und angeschwollene Lippen entwickeln. In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen. (Symbolbild)  © Sunsi Albets/Imago
Häufig halten die Symptome länger als 24 Stunden an und werden von Frösteln und einem allgemeinen Krankheitsgefühl begleitet. Im schlimmsten Fall droht sogar ein anaphylaktischer Schock, der lebensbedrohlich sein kann.
So schön der Anblick einer Biene auf der Blume auch sein mag, Menschen mit einer Insektengiftallergie halten hier lieber Abstand. Sie reagieren bei einem Stich häufig nicht nur mit einer allergischen Reaktion wie Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen der Haut rund um die Einstichstelle – im schlimmsten Fall kann es zu einem Allergieschock kommen und es besteht Lebensgefahr. (Symbolbild) © fotogroupmedia/Imago

Während die Naturkosmetikprodukte Das Boep Sonnencreme Sensitiv, Lavera Sensitiv Sonnenlotion und Speick Sun Sonnenmilch sowie das Drogerieprodukt Rossmann Sunozon Transparentes Sonnenspray durch den Test gefallen sind, weil der angegebene Sonnenschutzfaktor nicht erreicht wurde, bewertete Stiftung Warentest Müller Lavozon Sonnenspray und Eucerin
Allergy Protect Sun Gel-Creme insgesamt nur befriedigend (3,0) aufgrund der kritischen Inhaltsstoffe. Schon gewusst? – Die Krankenkasse bezahlt Apps für mentale Gesundheit. (jn)

Rubriklistenbild: © Julio Rodriguez/Imago

Kommentare