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Schwerer Schicksalsschlag

Söhne haben gleichzeitig Krebs - doch die Ärzte glaubten Familie nicht

Was für eine Horrorvorstellung: Eine junge Mutter kann es kaum fassen – ihre beiden Söhne erkranken gleichzeitig an Krebs. Wie es ihnen jetzt geht, lesen Sie hier.

Das letzte Jahr war das wohl schwierigste Jahr im Leben der Redfearns. Schließlich ereilte sie ein Schicksalsschlag, den man wohl keiner Familie wünschen würde: Beide Söhne, Leo und Oliver, sind nur kurz nacheinander an Krebs erkrankt.

Beide Söhne der Familie erkranken nacheinander an Krebs - doch Ärzte wollten ihnen nicht glauben

Innerhalb von nur vier Monaten erfuhren die Redfearns aus dem britischen Wakefield, dass ihr zehnjähriger Sprössling Leo an einem aggressiven Neuroblastom und der sechsjährige Oliver an einem Non-Hodgkin-Lymphom leiden.

Ersteres handelt sich um einen bösartigen Tumor des zentralen Nervensystems, während letzteres das lymphatische System betrifft. Die beiden Krebserkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Kinderkrebsarten. Sie haben gemeinsam, dass oftmals unreife Zellen entarten und zu oben genannten Krebsleiden führen können.

Auch tragisch: Dieser Achtjährige muss wohl sterben - weil die Ärzte zu spät die Diagnose stellten.

Für die fünfköpfige Familie waren die Diagnosen ein Schock. Zwar soll der älteste Sohn, Leo, schon seit Februar 2017 schlimme Brustschmerzen gehabt haben, doch die Ärzte veranlassten einfach keine Tests. Sie schoben es auf eine Brustmuskelentzündung, später glaubten sie sogar, dass es nur psychosomatisch sei.

Darum blieb das Neuroblastom auch lange unentdeckt – erst im Oktober 2017 erfuhren die Redfearns die Wahrheit. Als sein jüngerer Bruder um Weihnachten herum ebenfalls erste Beschwerden zeigte und ebenfalls Krebs diagnostiziert wurde, brach eine Welt für die 32-jährige Mutter zusammen.

Familie will die Hoffnung nicht aufgeben - und hält in der schwierigen Zeit zusammen

Das einzige Trostpflaster: Wenigstens können die Brüder nebeneinander in Betten im Krankenhaus liegen und miteinander spielen. Außerdem motivieren sie sich gegenseitig, durchzuhalten, wie Mama Keri im Gespräch mit der britischen Daily Mail verrät: "Oliver liebt es, sich zu unterhalten und ermutigt Leo, seine Medizin regelmäßig zu nehmen. Leo hat damit nämlich Probleme, weil er schon seit vier Monaten behandelt wird und zurzeit befindet er sich gerade in einem sehr anstrengenden Abschnitt der Therapie", zeigt sich Keri Redfearn sichtlich gerührt.

Lesen Sie auch: Diese 17-Jährige ist hochschwanger - und hat dennoch nur noch drei Monate zu leben.

Allerdings belastet der Schicksalsschlag das Leben der Familie zunehmend. Schließlich haben Keri und ihr Mann Shaun ein weiteres Kind, Töchterchen Isobel. Die Fünfjährige leidet seit ihrer Geburt an Autismus und braucht ebenfalls eine intensive Betreuung.

So sind die Eltern stets hin- und hergerissen zwischen Krankenhausaufenthalten, ständigen Tests und ihren Kindern. Dennoch wollen die Redfearns die Hoffnung nicht aufgeben – und Mutter Keri spricht im Namen einer Hilfsorganisation nun auch öffentlich über die Krankheiten, um auf Kinderkrebs aufmerksam zu machen.

Lesen Sie hier, wie dieses Bild einer sterbenden Familie Millionen im Netz zu Tränen rührte.

jp

Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Herpesvirus
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) zählt zur Gruppe der Herpesviren. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) zufolge gilt als sicher, dass eine Infektion mit EBV zur Entstehung von B-Zell-Lymphomen beitragen kann, einer bösartigen Erkrankung von B-Lymphozyten. Mit Lymphom werden in der Medizin bösartige Tumoren des lymphatischen Systems bezeichnet. In Tumoren von T-Lymphozyten (T-Zell-Lymphome) konnte das Epstein-Barr-Virus ebenfalls nachgewiesen werden, so das dkfz. © Imago
Das Magenbakterium Helicobacter pylori
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, Magenkrebs zu fördern. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblockern äußerst erfolgreich. © dpa
HIV: Eine Frau hat sich eine rote Schleife angeheftet
Die rote Schleife soll das Thema Aids und HIV in die Mitte der Gesellschaft rücken. Eine Infektion mit sogenannten HI-Viren (humane Immundefizienzviren) kann die Krankheit Aids auslösen. Menschen mit Aids sind häufiger von Krebs betroffen, vermutlich aufgrund ihres geschwächten Immunsystems, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert.  © Oliver Berg/dpa
Impfausweis
Hepatitis B fördert Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. © Martin Wagner/Imago
Hepatitis C Viren
Gegen Hepatitis-C-Viren gibt es unglücklicherweise (noch) keinen Impfstoff. Die aggressiven Erreger zählen zu den häufigsten Ursachen für Leberkrebs. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert, werden Hepatitis-C-Viren inzwischen aber auch mit weiteren Tumorarten in Zusammenhang gebracht: Auch Krebs der Gallenwege sowie das Multiple Myelom könnten durch eine Infektion begünstigt werden, heißt es.  © CAVALLINI JAMES/Imago
HPV (Humane Papillomviren)
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt Arten, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © CAVALLINI JAMES/Imago

Rubriklistenbild: © Facebook/Keri Redfearn (Screenshot)

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