Nur selten akut

So oft müssen Kinder zum Arzt

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Krank beim Kinderarzt: Vor allem die ganz Kleinen müssen noch häufig in die Akut-Sprechstunde, wie eine aktuelle Studie zeigt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Schnupfen, Fieber, Bauchweh - wenn den Kleinen etwas fehlt, gehen Eltern mit ihnen meist zum Arzt. Doch wie oft ist das eigentlich der Fall? Eine Umfrage gibt Aufschluss.

Berlin (dpa/tmn) - Die meisten Eltern müssen mit ihren Kindern eher selten zum Arzt. Das zeigt eine Forsa-Studie im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

28 Prozent der Eltern waren demnach in den zwölf Monaten vor der Umfrage gar nicht wegen eines akuten Problems mit dem Nachwuchs beim Arzt, weitere 31 Prozent nur einmal. Vorsorge- und Impf-Termine sind dabei nicht berücksichtigt.

36 Prozent mussten immerhin zwei- bis fünfmal wegen Krankheit des Kindes in die Sprechstunde. Noch öfter war das nur bei einer kleinen Minderheit der Fall: 4 Prozent benötigten sechs- bis zehnmal akut einen Termin beim Kinderarzt, 1 Prozent sogar noch häufiger.

Je nach Alter der Kinder gibt es allerdings große Unterschiede: So mussten von den 3- bis 6-Jährigen zum Beispiel nur 13 Prozent nie akut zum Arzt, bei den ganz Kleinen unter 3 Jahren waren es 15 Prozent. Und in beiden Altersgruppen hatte jeweils mehr als Hälfte der Kinder mindestens zwei Akutfälle (64 und 56 Prozent).

Von den 10- bis 14-Jährigen war dagegen mehr als jeder Dritte (37 Prozent) innerhalb eines Jahres gar nicht beim Arzt, bei den 14- bis 18-Jährigen ist der Anteil mit 32 Prozent ähnlich hoch.

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