Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beipackzettel

Schwarzes Dreieck für mehr Sicherheit

Ein schwarzes Dreieck soll für mehr Arzneimittelsicherheit sorgen
+
Wer ein neues Medikament verschrieben bekommt, sollte im Beipackzettel auf ein schwarzes Dreieck achten.

Wer ein neues Medikament verschrieben bekommt, sollte im Beipackzettel auf ein schwarzes Dreieck achten. Bei Nebenwirkungen sind Patienten angehalten mit dem Arzt zu sprechen.

Ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck soll ab Januar 2014 für mehr Arzneimittelsicherheit sorgen. Entdecken Patienten das Symbol, solltensie verstärkt darauf achten, ob Nebenwirkungen auftreten.

Doch keine Angst, das Medikament ist deshalb nicht unsicher oder weniger hochwertig als andere, sondern unterliegt lediglich einer besonderen Überwachung.

Das schwarze Dreieck symbolisiert, dass in dem zugelassenen Medikament ein Wirkstoff enthalten ist, zu dem weniger Informationen als zu anderen Arzneimitteln zur Verfügung stehen. Das schwarze Dreieck wird ergänzt durch den Satz: "Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung".

Häufigster Grund dafür ist, dass das Arzneimittel erst seit kurzem auf dem Markt ist. Ein Ausschuss der europäischen Zulassungsbehörde EMA in London legt fest, für welche Wirkstoffe diese neue Regelung gilt. Derzeit betrifft diese Regelung rund 150 Wirkstoffe.

"Patienten sollten sich nicht wundern, wenn sie von ihrem Apotheker danach gefragt werden, ob sie ein Medikament gut vertragen oder ob sie Nebenwirkungen feststellen", sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. "Das hat nichts damit zu tun, dass der Apotheker an der Verträglichkeit eines Medikaments zweifelt. Es dient vielmehr dem Zweck, dass die Apotheker zu noch nicht etablierten Arzneimitteln mehr Informationen zusammentragen wollen, mit dem Ziel, die Arzneimitteltherapie noch sicherer zu machen." Apotheker melden Verdachtsfälle von Nebenwirkungen an die AMK, die eng mit den Bundesoberbehörden zusammen arbeitet.

ots

Kommentare