Kreisen lassen

Schwangere müssen ihre Füße in Bewegung halten

Beine hochlegen und etwas Zehengymnastik: Das hilft, wenn gegen Ende der Schwangerschaft die Füße anschwellen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
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Beine hochlegen und etwas Zehengymnastik: Das hilft, wenn gegen Ende der Schwangerschaft die Füße anschwellen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Gegen Ende der Schwangerschaft wächst nicht nur der Bauch - mit ihm schwellen auch die Füße an. Grund zur Sorge ist das nicht. Etwas Bewegung und ein paar Liege-Pausen schaden jetzt aber nicht.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wenn der Bauch wächst, passen die Klamotten irgendwann nicht mehr so recht. Das ist in der Schwangerschaft ganz normal. Genauso normal ist es, wenn auch die Schuhe nicht mehr passen, weil die Füße anschwellen.


Das schreibt die Zeitschrift "Baby und Familie" (Ausgabe 4/2020). Sorgen machen müssen sich werdende Mütter deswegen also nicht.

Helfen kann es, die Beine beim Sitzen nicht zu überkreuzen, sie ab und zu hochzulegen und die Füße so viel wie möglich zu bewegen. Das geht zum Beispiel, indem man sie mehrfach täglich kreisen lässt oder die Zehen anzieht und ausstreckt.


Grund für die geschwollenen Füße ist Flüssigkeit, die sich dort und in den Beinen staut. Nach der Geburt verschwindet das Phänomen in der Regel von alleine wieder. Das überschüssige Wasser wird dann einfach ausgeschwitzt oder über die Blase ausgeschieden.

Keine gute Idee ist eine Entwässerungskur oder ein Verzicht auf Salz, was in solchen Fällen gerne empfohlen wird. Beides kann sogar gefährlich sein. Denn der Körper ist jetzt auf eine gute Versorgung mit Flüssigkeit und Mineralstoffen angewiesen. Tatsächlich ist es bei dicken Füßen sogar besonders wichtig, ausreichend zu trinken. Das regt die Durchblutung an.

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