Weniger Kalorien

Schnell schlank und fit: Acht gesunde Zuckeralternativen

Reissirup auf einem Löffel
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Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.
Kokosblütenzucker in Schale und Kokosnuss
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Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.
Ahornsirup auf Waffel
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Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Birkenzucker in Schale und Löffel
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Xylit wurde ursprünglich aus Birkenholz gewonnen, deshalb ist er auch als Birkenzucker bekannt. Wie die Krankenkasse AOK weiter informiert, wird er heute allerdings aus Maiskolbenresten, Stroh oder anderen Hölzern hergestellt. Der Zuckeralkohol hat deutlich weniger Kalorien als Zucker.
Birkenzucker in Schale und Löffel
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Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.
Gesundes Frühstück, Müslischüssel mit Obst
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Agavensirup ist ein Süßungsmittel, das aus der Agavenpflanze gewonnen wird. Hier gilt wie bei Apfeldicksaft: Sie sollten das Produkt in Maßen genießen, weil es hauptsächlich aus Fruchtzucker besteht. Agavensirup hat aber weniger Kalorien als Zucker, was ihn zum besseren Diät-Begleiter macht. Auch für die Umwelt ist der Kauf von Agavendicksaft eher schädlich, auch wegen der langen Transportwege. Sie wollen nicht auf Agavensirup verzichten? Greifen Sie in dem Fall am besten zum Bio-Produkt.
Griechischer Joghurt mit frischen Früchten steht neben einem Glas voller Honig
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Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
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Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.

Promis und Fitnessgurus haben dem weißen Süßungsmittel abgeschworen - und ihn durch gesündere Alternativen ersetzt.

Erst Low Carb, nun der gemeine Haushaltszucker: Wer gesund sein will, schwört dieses Jahr auf den Ernährungstrend Zuckerfrei. Doch was manche belächeln, kann bei übermäßigem Zuckerkonsum tatsächlich gravierende und vor allem positive Folgen auf den Körper und die eigene Gesundheit haben. Der Blutzucker stabilisiert sich, Sie werden ausgeglichener - und nehmen eventuell sogar ab.

Von Stevia bis Reissirup: Diese Zuckeralternativen müssen Sie kennen

Doch wer sich ein Leben ohne das weiße Pülverchen in seinem morgendlichen Muntermacher nicht vorstellen kann, der kann diesen gerne durch eine der zahlreichen Zuckeralternativen ersetzen. Sie gelten als gesünder, kalorienärmer, schmecken süß - und haben sogar teils karamellige Noten. Manche von ihnen sind sogar vegan - und somit auch für diejenigen geeignet, die keine tierischen Produkte zu sich nehmen wollen.

Egal, ob Gourmet oder gesundheitsbewusst - oben in der Fotostrecke finden Sie auch einen passenden Zuckerersatz für sich.

Lesen Sie auch: Diese Mutter setzte ihr Kind auf Zuckerentzug - und das ist passiert.

jp

Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode

Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot.
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. © Naumann & Göbel Verlag
Mit einem cleanen Frühstück gesund in den Tag starten: Dafür eignen sich Overnight Oats. Das sind über Nacht in Milch oder Pflanzenmilch eingeweichte Getreideflocken.
Mit einem cleanen Frühstück gesund in den Tag starten: Dafür eignen sich Overnight Oats. Das sind über Nacht in Milch oder Pflanzenmilch eingeweichte Getreideflocken. © Naumann & Göbel Verlag
Christina Wiedemann: "Clean Eating - Das Kochbuch", Naumann & Göbel, 128 Seiten, 7,99 Euro, ISBN 978-3-625-17492-9.
Christina Wiedemann: «Clean Eating - Das Kochbuch», Naumann & Göbel, 128 Seiten, 7,99 Euro, ISBN 978-3-625-17492-9. © Naumann & Göbel Verlag
Frisches Obst und Gemüse: Mehr braucht es nicht, um den Clean Eating-Lifestyle zu pflegen.
Frisches Obst und Gemüse: Mehr braucht es nicht, um den Clean Eating-Lifestyle zu pflegen. © Florian Schuh
Frisch gepflückt auf den Teller: Die Anhänger der Clean Eating-Philosophie achten darauf, dass Lebensmittel vor dem Verzehr möglichst wenig verarbeitet sind.
Frisch gepflückt auf den Teller: Die Anhänger der Clean Eating-Philosophie achten darauf, dass Lebensmittel vor dem Verzehr möglichst wenig verarbeitet sind. © Klaus-Dietmar Gabbert

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