Expertentipp von Rosenheimer Schönheitschirurg

Schönheitschirurgie: Kein Tabuthema!

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Fallen Ihnen riesige Lippen und maskenhafte Gesichter ein, wenn Sie an Schönheitschirurgie denken? Das muss nicht sein. Der Experte Dr. Florian Sandweg erklärt, was plastische und ästhetische Chirurgie heute wirklich ist.

Wir alle tun es: gehen zum Friseur für ein paar Strähnchen, lassen den Ansatz nachfärben. Jeden Morgen Mascara, vielleicht ein bisschen Puder und Lippenstift. Werden die Haare lichter, helfen wir mit speziellem Shampoo nach, haben wir Schuppen oder wollen mehr Volumen dann nehmen wir eben das andere. Wir tun viel für die eigene Schönheit, wollen Fehler verstecken und machen meist auch kein Geheimnis daraus. Fitness, Pflegeprodukte, die richtige Frisur und passende Kleidung können Mäkel oft kaschieren. Gelingt das nicht, kann der Weg zum Chirurgen der nächste Schritt sein. Dann aber meist heimlich. Woher kommt der schlechte Ruf?

Dr. Florian Sandweg ist selbst Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie in Rosenheim und leitet die Praxis Amosaro. Er kennt die Antwort: "Zum einen weil Medien Schönheitsoperationen zum Klatsch-Thema machen wenn Stars sich unters Messer legen, zum anderen weil jeder die abschreckenden Bilder von maskenartigen Gesichtern kennt, von schlauchbootartigen Lippen und grotesken Brüsten. Oder Nasen wie die von Michael Jackson. Das wirkt abschreckend." Dabei sind das nicht die Ergebnisse von ausgebildeten plastischen Chirurgen, der größte Teil aber bleibt meist verborgen. Denn genau wie gutes Make-Up, sieht man gelungene Eingriffe nicht. Menschen, die sich dezent behandeln lassen, hören vielleicht ein 'Warst du im Urlaub?' oder 'Du siehst viel erholter aus' - dass sie sich Botox spritzen ließen, sieht man nicht. Die Dosis macht also das Gift.

Wie erkenne ich, dass ein Schönheitschirurg mir weiterhelfen kann?

Auch wenn Botoxbehandlungen, Faceliftings, Nasenkorrekturen und Co. ihren manchmal schlechten Ruf nicht verdient haben, lässt sich längst nicht jedes Schönheits-Problem mit einem solchen Eingriff lösen. Dr. Sandweg: "Zunächst sollten Sie genau definieren, was Sie an Ihrem Äußeren stört. Fühlen Sie sich in Ihrem ganzen Körper unwohl weil Sie mit Ihrem Gewicht unzufrieden sind? Dann ist wahrscheinlich ausreichend Sport und eine Ernährungsumstellung der richtige Weg. Ist es aber etwas ganz Bestimmtes, das sich alleine nicht verändern lässt? Die eine Zornesfalte im Gesicht, die immer wieder kommt oder eine Problemzone am Körper, die Sie trotz Sport nicht so hinbekommen wie Sie es gerne hätten? Dann könnte ein Eingriff helfen. Die nächste Frage, die Sie sich stellen sollten ist 'Wie häufig stört mich dieses Problem an mir?' Sehen Sie es ab und zu auf Fotos? Einmal im Monat? Oder stört es Sie mehrmals die Woche oder sogar täglich? Dann sollten Sie sich zumindest beraten lassen und so herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt und was auf Sie zukommt."

So finden Sie den Richtigen

Haben Sie sich dazu entschieden, sich über mögliche Eingriffe beraten zu lassen, ist der nächste Schritt die Suche nach dem richtigen Chirurgen. "Wenn Sie im Internet nachforschen, sollten Sie schon einen guten Überblick über verfügbare Ärzte finden. Suchen Sie unbedingt einen Facharzt auf, also einen Arzt mit entsprechender Zusatzbezeichnung. Auch die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) hilft bei der Ärztesuche. Sie ist die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen. Mitglieder der VDÄPC besitzen neben der verpflichtenden Ausbildung zum Facharzt noch weitere Weiterbildungen", erklärt Dr. Sandweg.

Ästhetische Eingriffe können im Ausland deutlich günstiger sein. Bei einer Brustvergrößerung etwa, können so mehrere tausend Euro gespart werden. Trotzdem rät Dr. Sandweg von OP-Reisen ins Ausland ab: "Chirurgen in Tschechien und Polen können natürlich hervorragend ausgebildet sein und tolle Arbeit leisten. Das Problem ist ein anderes, nämlich das der Verfügbarkeit im Falle von Komplikationen. Stellen Sie sich vor, Sie haben mehrere Wochen nach einer Brust-OP plötzlich starke Schmerzen. Dann müssen Sie so schnell wie möglich einen Arzt in Ihrer Nähe aufsuchen, der dann aber die Details der OP im Ausland gar nicht kennt. Dass ein Arzt auch nach dem Eingriff noch verfügbar ist, sollte bei Ihrer Wahl einer der wichtigsten Punkte sein. Vertrauen Sie ansonsten auch auf das Gefühl, das Ihnen ein Facharzt beim Beratungsgespräch gibt und stellen Sie unbedingt die richtigen Fragen. Wie oft führt der behandelnde Arzt den Eingriff durch? Einmal im Monat, einmal in der Woche oder täglich? Wie oft hat er oder sie einen solchen Eingriff schon insgesamt vorgenommen?"

Ästhetische Eingriffe - kein Tabuthema, wenn Sie es richtig machen

Ästhetische Eingriffe sind längst kein Tabu mehr auch wenn einige das noch denken. "Wir wollen Menschen zur Seite stehen, die sich verändern möchten weil sie unzufrieden sind und wir ermöglichen, dass diese Menschen ihr Selbstvertrauen zurückbekommen", betont Dr. Sandweg. Seine Empfehlung lautet: "Treiben Sie Sport, ernähren Sie sich richtig und wir kümmern uns um die Körperstellen, die Sie trotz gesunder Lebensweise nicht in den Griff bekommen."

Weitere Informationen zu und über Dr. Florian Sandweg finden Sie unter: www.amosaro.de

Quelle: rosenheim24.de

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