Expertentipp von Rosenheimer Schönheitschirurg

Ästhetische und plastische Eingriffe: Abkürzer auf dem Weg zur Strandfigur?

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Rosenheim - Den Körper fit für den Sommer machen, das ist für viele das große Thema im Frühling. Hinter dem Wunsch nach einer Strandfigur steckt die Sehnsucht sich auch in knappster Kleidung wie Bikini oder Badeshorts rundum wohl und selbstbewusst zu fühlen. Aber was tun wenn scheinbar kein Weg zum Ziel führt?

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Wer sich im Sommer gesund, fit und selbstbewusst fühlen will, muss im Frühjahr etwas dafür tun. Und an gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung führt zunächst kein Weg vorbei. Das sagt auch Dr. Sandweg, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie in der Praxis Amosaro in Rosenheim: "Wer in meine Praxis kommt um 10 Kilo abzunehmen ist an der falschen Adresse. Sport und Ernährungsumstellung sind hier die altbekannten aber eben auch altbewährten Methoden." Von Adipositas zur Traumfigur mit einmal Vollnarkose - das gibt es nicht.

Körper formen und endlich wohlfühlen

Dr. Florian Sandweg ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Inhaber von Dr. Sandweg Aesthetics in Rosenheim.

Wann sind ästhetische Eingriffe dann eine Option? Wo kann die plastische und ästhetische Chirurgie auf dem oft mühsamen Weg zur Wohlfühlfigur tatsächlich weiterhelfen? "Wir helfen bei der Harmonisierung der Körperproportionen, nicht bei der Gewichtsabnahme", so der Experte. "Regionen, in denen der Körper seine Fettdepots lagert, gemeinhin als Problemzonen bekannt, sind oft diät- und sportresistent. Unser Körper verteidigt diese Fettdepots und so kommt es, dass Frauen oft zuerst aber ungewollt an Brust und im Gesicht abnehmen, bevor sie irgendwelche Veränderungen an Bauch, Hüften oder Oberschenkel sehen."

Wer sich also jedes Frühjahr aufs Neue in seinem Körper unwohl fühlt, dann bis zum Sommer mit Sport und gesunder Ernährung versucht Abhilfe zu schaffen, nur um dann im Herbst zu merken, dass sich manche Fettdepots nicht wegtrainieren lassen und völlig frustriert im Winter aufgibt, kann mit der plastischen und ästhetischen Chirurgie aus diesem Zyklus ausbrechen. Die Möglichkeiten gehen weit über die klassische Fettabsaugung hinaus, Ergebnisse lassen sich je nach Bedarf mit und ohne Operation erzielen.

Coolsculpting: Die sanfte Methode gegen Fettdepots

Hartnäckige Fettpölsterchen bekämpfen, ganz ohne Operation und Narkose, das geht mit Coolsculpting. Bei der Behandlung wird Fettgewebe gezielt mit Kälte behandelt und auf 0°C abgekühlt. Die Fettzellen reagieren empfindlich auf diese niedrigen Temperaturen - was folgt ist ein langsamer und natürlicher Abbau der Fettzellen.

Die Vorteile von Coolsculpting liegen klar auf der Hand: Ohne Narkose und Operation lassen sich hartnäckige Fettdepots schrumpfen, es bleiben keine Narben zurück. Die Hautoberfläche sowie das umliegende Gewebe werden geschont. Da der Effekt langsam innerhalb von drei Monaten eintritt, ist das Tragen von Kompressionswäsche zur Hautstraffung nicht notwendig. Eine Behandlung dauert etwa 30 bis 60 Minuten, zur Therapie von Fettdepots am Bauch sind beispielsweise zwischen 2 und 6 Behandlungen notwendig.

"Coolsculpting ist ideal für alle, die ganz gezielt bestimme Problemzonen angehen wollen. Behandeln lassen sich Fettdepots an Oberschenkeln, Bauch, Rücken, Hüften, Oberarmen und auch Doppelkinn oder Brüste beim Mann", erklärt Dr. Sandweg.

Haut und Bindegewebe straffen: Cellulite adé

Bei dem non-invasiven Verfahren der Hautstraffung BTL Exilis Elite, wird mit Energie in Form von Wellen gearbeitet. Innerhalb von vier Sitzungen, die wöchentlich stattfinden, lassen sich Fettpolster und Cellulite reduzieren, die selbst mit Sport und gesunder Ernährung nicht weichen wollen. Zusätzlich wird die Haut gestrafft. Während der Sitzung wird die Hautoberfläche auf 40 bis 43 Grad erwärmt, im tiefen Gewebe ist die Temperatur noch etwas höher, wodurch Fettzellen absterben und in 6 bis 8 Wochen über das lymphatische System abgebaut werden. Auf der Hautoberfläche bewirkt die Behandlung eine Straffung der Haut und der Bindegewebsfasern.

"Das Endergebnis sehen Patienten etwa 8 Wochen nach der letzten Behandlung, denn so lange benötigt der Körper für den Abbau der Fettzellen und für die Neubildung der Kollagenfasern zur Straffung des Bindegewebes", berichtete Dr. Sandweg. Schmerzen verursachen die Sitzungen übrigens keine, im Gegenteil, die Wärmebehandlungen lassen sich mit einer Hot-Stone-Massage vergleichen.

Liposuktion: mehrere Problemzonen gleichzeitig behandeln

Auch die 'klassische' Fettabsaugung hat sich weiterentwickelt. "Bei Amosaro wenden wir eine Methode an, bei der ein feiner Wasserstrahl mit Druck für die Lösung überflüssiger Fettzellen sorgt", erklärt der Experte. "Trotzdem handelt es sich immer noch um einen operativen Eingriff, deswegen ist eine eingehende Beratung vorab besonders wichtig."

Der Vorteil der Liposuktion ist, dass in einer OP gleich mehrere Körperregionen behandelt werden können. Bis zu einer gewissen Grenze lässt sich außerdem beliebig viel Fett absaugen. Aber auch hier ist irgendwann Schluss: "Wir können maximal so viel Fett absaugen, wie die Haut bereit ist zu schrumpfen." Und genau hier ist ein Experte mit Erfahrung unerlässlich, denn dieser Maximalwert lässt sich nicht messen. Der Facharzt muss mit seinem geschulten Blick und Erfahrung erkennen, wie weit die Haut schrumpfen kann.

Und noch ein Vorteil hat die Liposuktion gegenüber den non-invasiven Verfahren: "Das überschüssige Fett, das wir entfernen lässt sich angenehm wiederverwenden, nämlich in der Brust. Ohne großen Mehraufwand kann so noch in der gleichen Operation bis zu einer Körbchengröße dazugewonnen werden."

Körperstraffung: Haut kann nicht trainiert werden

Schnelle Gewichtsabnahmen oder Schwangerschaften können ihre Spuren hinterlassen. Aber auch im natürlichen Alterungsprozess verlieren Haut und Bindegewebe zunehmend an Elastizität. Winkearme, schlaffe Hautpartien an der zarten Haut der Oberschenkelinnenseite und eine überhängende Bauchdecke sind die bekannten Folgen. Selbst durch häufiges Sonnenbaden kann beispielsweise die Elastizität am Bauch verloren gehen. "Im Gegensatz zum restlichen Körper kann die Haut nicht trainiert werden. Ein Eingriff ist kein Ersatz für eine Gewichtsreduktion aber von der Mini-Straffung oder Straffung der Oberarme und Oberschenkel bis zur kompletten Bauchdeckenstraffung gibt es viele Möglichkeiten, um für straffere Konturen zu sorgen", so Dr. Sandweg.

"Wir können bei fast allen Problemen am Körper helfen. Wussten Sie zum Beispiel, dass man übermäßiges Schwitzen mit Botox behandeln kann? Wichtig ist am Ende, dass sich unsere Patienten wohlfühlen - unabhängig von Schönheitsidealen und dem Blick anderer", erklärt Dr. Sandweg.

Weitere Information über Dr. Florian Sandweg und seine Praxis AMOSARO sowie zu allen Behandlungen finden Sie unter: www.amosaro.de.

Quelle: rosenheim24.de

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