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Ab in die Wanne

Hilft ein Erkältungsbad? Ja, wenn Sie es richtig machen – Bade-Regeln im Überblick

Eine entspannte Auszeit in der Badewanne kann bei ersten Erkältungsanzeichen die Krankheit erst gar nicht ausbrechen lassen. Wie das perfekte Erkältungsbad gelingt, lesen Sie hier.

Wenn der Duft von Latschenkiefer durch das Badezimmer wabert, ist es wieder so weit: Eine Erkältung will bekämpft werden. Nicht wenige greifen bei einem sich anbahnenden Infekt zum Badezusatz mit ätherischen Ölen. Extrakte aus Eukalyptus, Campher, Thymian und/oder Latschenkiefer sollen sich besonders gut eignen, wenn man eine Erkältung* bekämpfen will.

Was, wenn ich mich richtig krank fühle?

Haben Sie bereits Schnupfen, Husten oder Fieber, dann empfiehlt sich kein heißes Bad, warnt die Apotheken Umschau. Es wäre für den Körper zu belastend und schadet eher als dass es nützt, heißt es.

Ein Bad tut gut – auch bei Erkältungen.

Bei leichten Erkältungssymptomen oder wenn Sie das Gefühl haben, dass sich eine Erkältung anbahnt, kann ein wärmendes Erkältungsbad allerdings ohne Bedenken genommen werden. Die Wärme sorgt dafür, dass sich der Körper entspannt und die Schleimhäute besser durchblutet werden. Sogar die Virenvermehrung kann durch ein Erkältungsbad gedrosselt werden, wie die Techniker Krankenkasse (tk) informiert. Die Erkältung ist bereits fortgeschritten? Dann lindert ein Bad die Beschwerden, so die tk. Entsprechende Badezusätze würden den Effekt verstärken.

Heißes Wasser in die Wanne, Badezusatz hineinschütten und fertig? Ein paar Dinge sollten Sie beachten.

Erkältungsbad nehmen: Wie Sie die besten Effekte erzielen

Erste Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen kündigen eine Erkältung an? Oder aber eine leichte Erkältung mit verstopfter Nase und Hustenreiz plagt Sie? Ein Erkältungsbad kann jetzt hilfreich sein, wenn Sie folgende Tipps beachten:

  • Die Badetemperatur sollte nicht über 38 Grad Celsius liegen. Wer kein Badewannenthermometer zur Hand hat, kann nach Empfinden gehen: Dazu das Wasser so warm stellen, dass es für Sie angenehm ist. Lauwarm sollte das Wasser allerdings nicht sein, da das Bad sonst nicht den gewünschten Effekt erzielt, heißt es in einem Beitrag der Apotheken Umschau, in dem Dr. Peter Schneiderbanger, Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilverfahren aus Bad Wörishofen als beratender Experte fungiert.
  • Bleiben Sie nicht zu lange in der Wanne. Zehn bis 20 Minuten in der Wanne reichen in der Regel aus, damit sich der Körper genügend aufwärmen kann. Generell gilt: Wenn Sie das Bad anstrengt, sollten Sie es abbrechen.
  • Bestimmte Vorerkrankungen sollten berücksichtigt werden. Wer etwa allergisch auf ätherische Öle reagiert oder sehr empfindliche Atemwege hat, sollte auf Badezusätze verzichten. Beachten Sie immer die Packungsbeilage des Produkts, hier ist auch vermerkt, wer auf den Badezusatz verzichten sollten. Schwangere und Kinder zählen häufig zu dieser Gruppe.
  • Ein heißes Vollbad belastet den Kreislauf. Menschen mit Herzerkrankungen oder Bluthochdruck sollten daher besser ein Dreiviertelbad nehmen, so die Apotheken Umschau. Arme, Schultern und Knie ragen dabei aus dem Wasser heraus.
  • Nach dem Erkältungsbad heißt es: Warm einpacken (etwa in einen dicken Bademantel) und ab unter die dicke Decke. Eine Ruhephase von mindestens ein bis zwei Stunden nach dem heißen Bad soll den Körper richtig zur Ruhe kommen lassen und so die Heilung beschleunigen.

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zeljko Dangubic via www.imago-images.de

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