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Urteil am Donnerstag

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

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Schmutzlufthauptstadt „gekürt“

Arsen & Blei in Berliner Stadtluft: Welche deutschen Städte mit zu hohen Feinstaub- und Ozonwerten schocken

Viel Straßenverkehr, Industrie und wenige Grünflächen: In Städten erreicht die Luftverschmutzung oft ungesunde Grenzen. Eine neue Auswertung zeigt, wo die Luft besonders schlecht ist.

Durch das Atmen führen wir uns nicht nur lebensnotwendigen Sauerstoff zu: In der Luft findet sich auch für den Menschen gefährlicher Feinstaub. Damit werden Partikel bezeichnet, die einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer haben, informiert das Umweltbundesamt. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 Mikrometern (µg). In Feinstaub enthalten sind häufig Gummipartikel (Reifenabrieb) und Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Schwefeloxide, Stickoxide sowie Staub und Ruß (Autoabgase). Auch andere schädliche chemische Elemente wie Blei und Arsen können Bestandteil sein.

Hohe Feinstaubkonzentrationen sind für den Menschen gefährlich, da man die schädlichen Teilchen in der Luft einatmet. Je nach Größe der Partikel können sie bis in die Bronchien vordringen und dort schwere Entzündungen auslösen. Feinstaub kann auch zur Plaquebildung in den Blutgefäßen beitragen und das Risiko für Thrombosen erhöhen, informiert der Bayerische Rundfunk. Außerdem wird Feinstaub als krebserregend eingestuft, wenn sich an der Oberfläche der Partikel polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (⁠PAK⁠) anlagern, warnt das Umweltbundesamt.

Viel Verkehr, hohe Feinstaubwerte: Autoschlangen in der Innenstadt wirken sich negativ auf die Luftqualität aus.

Schwermetallbelastung im Feinstaub ist in Berlin bis zu dreimal höher als in anderen Städten

Das Umweltbundesamt wertet regelmäßig aus, wie es um die Luftqualität in deutschen Städten steht. Unter anderem wurde geprüft, wie hoch die Blei-, Arsen- und Nickel-Werte sind, wie viel Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid in der Luft enthalten ist und wie es um die Ozonwerte steht. Eines der Ergebnisse der Analyse: Der Klimawandel begünstigt steigende Ozonwerte. Ozon ist ein farbloses und giftiges Gas. Vor allem in Stuttgart, München und Wiesbaden überschreiten die Ozonwerte regelmäßig kritische Grenzen, so das Umweltbundesamt. Interessant zu wissen: Ab einem Ozonwert von 180 µg/mwerden über die Medien Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung gegeben. Dazu zählt, sportliche Aktivitäten auf kühlere Tageszeiten wie den Morgen zu verlegen.

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © Frank Leonhardt/dpa
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt.
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. © Sven Hoppe/dpa
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung.
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung. © Gregor Fischer/dpa

Wie aus einer Meldung von aeris by iRobot als Hersteller von Luftreinigern hervorgeht, ist Berlin Deutschlands Schmutzlufthauptstadt. Dies ergab eine Analyse von Stickstoffdioxid-, Ozon-, Benzol- und Schwefeldioxid-Konzentrationen in der Luft sowie Daten zu Feinstaub und den darin enthaltenen Schwermetallen Arsen und Blei, so die Mitteilung. Essen und Düsseldorf folgen Berlin als Städte mit vergleichsweise besonders schmutziger Luft. Die besten Gesamtwerte im Vergleich zeigen Frankfurt am Main, Bremen und Hannover, heißt es weiter. (jg)

Rubriklistenbild: © Olaf Döring/Imago

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