Wut im Bauch

'Hangry' ist eine echte Emotion, sagt diese Forscherin

Werden Sie schlecht gelaunt, wenn Sie nichts gegessen haben?
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Werden Sie schlecht gelaunt, wenn Sie nichts gegessen haben?

Wenn der Hunger ein Loch in den Bauch frisst, wird so mancher Zeitgenosse leicht reizbar. Was im Netz als 'hangry' bekannt ist, soll aber eine richtige Emotion sein.

Jeder kennt dieses Gefühl, wenn der Hunger nagt, aber die nächste Mahlzeit noch auf sich warten lässt. Dann fängt nicht nur der Magen an zu knurren, sondern auch die Stimmung erreicht oft einen Tiefpunkt.


Viele können es in diesem Moment kaum erwarten, ihren Zähne in einen saftigen Burger oder knackigen Salat zu schlagen - denn wie es auch in einer bekannten Fernsehwerbung heißt: "Du bist nicht du, wenn du hungrig bist".


Deshalb ist 'hangry' eine richtige Emotion

Und diese schlechte Laune, die durch Hunger zustande kommt, soll laut einer Ernährungsexpertin und Professorin am King's College eine reale Emotion sein - und nicht nur ein Witz aus dem Internet. "Die wunderbare Welt der sozialen Netzwerke hat diese beiden Worte für uns kombiniert", erklärt Sophie Medlin. Und so wurde aus den englischen Begriffen 'hungry' und 'angry' das Gefühl 'hangry'.

Im Radiointerview mit BBC Radio 4 erklärt sie auch, was genau im Körper passiert, wenn wir 'hangry' sind: "Sobald der Blutzuckerspiegel fällt, wird mehr Cortisol und Adrenalin ausgestoßen. Das sind unsere Kampf- und Stresshormone."

Diese beide Hormone würden dafür sorgen, dass sich sogenannte Neuropeptide bilden. Dabei handelt es sich um kleine, proteinähnliche Moleküle, die Einfluss auf Ihr Gehirn nehmen - und somit Ihre Gemütslage. "Die Trigger, die Hunger auslösen, sind die gleichen, die Groll, Wut und impulsives Verhalten begünstigen. Deshalb ist auch die Reaktion gleich."

Glücklicherweise gibt es für den 'Hanger' das perfekte Heilmittel: Einfach den Kühlschrank aufsuchen und essen, was das Herz begehrt. 

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Probleme mit unreiner Haut? Diese Lebensmittel helfen ganz bestimmt

Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat, sollte besonders darauf achten, welche Fette und Öle er zu sich nimmt. So wirken Omega-6-Fettsäuren oder Alpha-Linolsäuren wie in Rapsöl oder Leinöl sich gut auf das Hautbild aus.
Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat, sollte besonders darauf achten, welche Fette und Öle er zu sich nimmt. So wirken Omega-6-Fettsäuren oder Alpha-Linolsäuren wie in Rapsöl oder Leinöl sich gut auf das Hautbild aus. © dpa/Patrick Pleul
Omega-3-Fettsäuren wirken zudem antientzündlich und desinfizieren Ihre Haut. Sie sind in Lachs, Forelle, Kalbfleisch, Makrele oder Thunfisch enthalten.
Omega-3-Fettsäuren wirken zudem antientzündlich und desinfizieren Ihre Haut. Sie sind in Lachs, Forelle, Kalbfleisch, Makrele oder Thunfisch enthalten. © pixabay/Mediations
Antioxidantien schützen unsere Haut vor frühzeitiger Alterung und regenerieren sie von Umwelteinflüssen. Deshalb sind Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Tomaten, Nüsse oder Äpfel besonders wichtig für eine gesunde Haut.
Antioxidantien schützen unsere Haut vor frühzeitiger Alterung und regenerieren sie von Umwelteinflüssen. Deshalb sind Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Tomaten, Nüsse oder Äpfel besonders wichtig für eine gesunde Haut. © pixabay/Free-Photos
Aber auch Karotten enthalten wichtige Antioxidantien, die Ihre Zellen schützen und entgiften. Obendrein trägt das Gemüse gesundes Vitamin A in sich, welches die Produktion von Hautzellen fördert.
Aber auch Karotten enthalten wichtige Antioxidantien, die Ihre Zellen schützen und entgiften. Obendrein trägt das Gemüse gesundes Vitamin A in sich, welches die Produktion von Hautzellen fördert. © pixabay/tommileew
Vitamin A finden Sie außerdem in Aprikosen, Kürbissen, Papirka, Mango oder Süßkartoffeln. Das Vitamin sorgt nebenbei auch bei fettiger Haut für Abhilfe.
Vitamin A finden Sie außerdem in Aprikosen, Kürbissen, Papirka, Mango oder Süßkartoffeln. Das Vitamin sorgt nebenbei auch bei fettiger Haut für Abhilfe. © pixabay/RitaE
Vitamin C ist nicht wegzudenken, wenn es um die Reparatur oder den Schutz unserer Haut geht. Es hilft nämlich nicht nur bei Zellschäden, sondern unterstützt den Aufbau von Kollagen und heilt Aknenarben. Wo dieses Wundermittel zu finden ist? In Lebensmitteln wie roher Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Beerenfrüchten oder Hagebutten.
Vitamin C ist nicht wegzudenken, wenn es um die Reparatur oder den Schutz unserer Haut geht. Es hilft nämlich nicht nur bei Zellschäden, sondern unterstützt den Aufbau von Kollagen und heilt Aknenarben. Wo dieses Wundermittel zu finden ist? In Lebensmitteln wie roher Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchten, Kartoffeln, Beerenfrüchten oder Hagebutten. © pixabay/RitaE
Wussten Sie das bestimmte Lebensmittel, die Talgproduktion in Waage halten? Das trifft vor allem auf Getreidearten mit einem geringen glykämischen Index zu, da sie den Insulinhaushalt regulieren. Dazu gehören Vollkronprodukte, Quinoa oder Dinkel.
Wussten Sie das bestimmte Lebensmittel, die Talgproduktion in Waage halten? Das trifft vor allem auf Getreidearten mit einem geringen glykämischen Index zu, da sie den Insulinhaushalt regulieren. Dazu gehören Vollkronprodukte, Quinoa oder Dinkel. © pixabay/anaterate
Doch nicht nur beim Essen, sondern auch beim Trinken können Sie Ihrer Haut helfen. In der Regel werden zwei Liter Wasser am Tag empfohlen, um die Haut jugendlich frisch zu halten. Aber auch grüner Tee oder Milcharten ohne Zuckerzusatz oder Sonnenblumenöl wie Hafer- oder Mandelmilch helfen Ihnen.
Doch nicht nur beim Essen, sondern auch beim Trinken können Sie Ihrer Haut helfen. In der Regel werden zwei Liter Wasser am Tag empfohlen, um die Haut jugendlich frisch zu halten. Aber auch grüner Tee oder Milcharten ohne Zuckerzusatz oder Sonnenblumenöl wie Hafer- oder Mandelmilch helfen Ihnen. © pixabay/ivabalk

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