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Neue Kinderwunsch-Studie

So viele Menschen sind in Deutschland ungewollt kinderlos – das sind die häufigsten Gründe

Wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht, kann das viele Ursachen haben. Die drei häufigsten Gründe erfahren Sie hier.

Im Alter zwischen 20 und 50 Jahren ist jede zehnte Person in Deutschland ungewollt kinderlos. Das meldet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Herbst 2020. Die häufigsten Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit standen im Fokus der Umfrage, die im August 2020 von der Online-Arztpraxis Zava in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Splendid Research durchgeführt wurde. In der Studie wurden 1.004 Frauen in Deutschland zu unterschiedlichen Themen rund um das Thema „Familienplanung“ befragt, darunter die Themen Kinderwunsch, künstliche Befruchtung* und Verhütung.

Ungewollt ohne Kind: Studienergebnisse im Überblick

  • Zwischen 20 und 50 Jahren ist jede zehnte Person in Deutschland ungewollt kinderlos.
  • Laut BMFSFJ ist der eigene berufliche Stress für 39 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer in Deutschland ein wesentlicher Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit.
  • Der aufgeschobene Kinderwunsch verändert die Wahrscheinlichkeit, überhaupt ein Kind zu bekommen.
  • Jede vierte Frau in Deutschland (28 Prozent der 1.004 Umfrage-Teilnehmerinnen) kann sich eine künstliche Befruchtung vorstellen.
  • Je höher das Einkommen, desto eher sind Frauen an moderner medizinischer Unterstützung beim Kinderkriegen interessiert.

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Gründe für Kinderlosigkeit: Wenn der Partner fehlt

Ein häufiger Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit ist neben beruflichem Stress oder gesellschaftlichem Druck auch der (noch) fehlende Partner, wie aus der Zava-Studie hervorgeht. Warum sich die Studienteilnehmerinnen aktuell gegen ein Kind entscheiden beziehungsweise ihren Kinderwunsch vertagen, beantworteten die meisten Frauen damit, dass die zu hohen Kosten gegen ein Kind sprechen.

42 Prozent der 18- bis 29-jährigen Frauen möchten zuerst Karriere machen und Geld verdienen, bevor sie eine Familie gründen. Doch laut BMFSFJ ist der eigene berufliche Stress für 39 Prozent der Frauen und für 34 Prozent der Männer in Deutschland ein wesentlicher Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit. 2013 gaben lediglich 16 beziehungsweise 19 Prozent diesen Grund an. Das Bundesfamilienministerium stellt zudem heraus, einer der häufigsten Gründe sei auch der hohe soziale Druck. Mutter- und Vatersein ist immer noch stark an die eigene Geschlechtsidentität geknüpft. So gaben in der aktuellen Studie 63 Prozent der Frauen an, „Mutterschaft gehört zum Frausein dazu“ und 56 Prozent der Männer „Vaterschaft gehört zum Mannsein dazu“.

Ein weiterer Grund: Der richtige Partner wurde noch nicht gefunden. Laut der Kinderwunsch-Studie von Zava gaben 19 Prozent der 608 befragten Frauen ohne Kind in Deutschland an, noch nicht den richtigen Partner gefunden zu haben. Laut der Studie des BMFSFJ haben 26 Prozent der ungewollt kinderlosen Frauen und 38 Prozent der ungewollt kinderlosen Männer derzeit keine feste Partnerin beziehungsweise keinen Partner. *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Das menschliche Herz lässt sich leider nicht mit einem Pflaster reparieren. Bei manchen Menschen ist es besonders empfindlich. Dann gilt es, großen Stress zu vermeiden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Das menschliche Herz lässt sich leider nicht mit einem Pflaster reparieren. Bei manchen Menschen ist es besonders empfindlich. Dann gilt es, großen Stress zu vermeiden. © dpa/Christin Klose
Felix Schröder ist Buchautor und Assistenzarzt am Herz- und Gefäßzentrum im Albertinen Krankenhaus Hamburg. Foto: Steven Haberland/dpa-tmn
Felix Schröder ist Buchautor und Assistenzarzt am Herz- und Gefäßzentrum im Albertinen Krankenhaus Hamburg. Foto: Steven Haberland/dpa-tmn © Steven Haberland
Prof. Dr. med. Martin Borggrefe ist Direktor der I. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim. Foto: Universitätsmedizin Mannheim/dpa-tmn
Prof. Dr. med. Martin Borggrefe ist Direktor der I. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim. Foto: Universitätsmedizin Mannheim/dpa-tmn © Universitätsmedizin Mannheim
Dr. Jana Boer ist niedergelassene Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie. Foto: Giulio Coscia/BNK/dpa-tmn
Dr. Jana Boer ist niedergelassene Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie. Foto: Giulio Coscia/BNK/dpa-tmn © Giulio Coscia
Felix Schröder, Nina Weber: Was das Herz begehrt: Wie wir unser wichtigstes Organ bei Laune halten. Edel Germany. 240 Seiten. 16,95 Euro, ISBN 9783841905451. Foto: Edel Books/dpa-tmn
Felix Schröder, Nina Weber: Was das Herz begehrt: Wie wir unser wichtigstes Organ bei Laune halten. Edel Germany. 240 Seiten. 16,95 Euro, ISBN 9783841905451. Foto: Edel Books/dpa-tmn © Edel Books

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