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Tipps gegen Hitzekollaps

Erste Hilfe für die heißen Tage: Wie Ihr Euch schützt und was im Notfall zu tun ist

Collage aus Thermometer und trinkendem Mann am Strand
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Viel trinken hilft dem Körper, sich gegen Überhitzung zu schützen.

Für die kommenden Tage sind sehr hohe Temperaturen angekündigt. Und nicht für alle Menschen bedeutet die Sommerhitze pures Vergnügen. Für manche ist sie anstrengend, für andere sogar gefährlich. Erfahrt hier, wie Ihr Euch gegen Hitzschlag oder Sonnenstich wappnen könnt und was im Notfall zu tun ist.

Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, kann es für den Organismus äußerst anstrengend werden. Ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, einen Hitzekollaps zu erleiden. Aber auch jüngere Menschen sollten sich gegen Hitzschlag, Sonnenstich und Hitzeerschöpfung wappnen. „Einen Sonnenstich bekommt man oft schneller als gedacht. Ein Hitzschlag kann sogar lebensbedrohlich werden“, warnt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin.

Wie man sich am besten schützt und was im Notfall zu tun ist, wissen auch die Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe:

Der beste Schutz, um Notfälle zu vermeiden

Um es erst gar nicht zu einem Notfall kommen zu lassen, könnt Ihr selbst mit dem richtigen Verhalten gegensteuern. „Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken – damit helfen Sie Ihrem Körper am besten, sich gegen Überhitzung zu schützen“, sagt Thomas Fuchs, Leiter der Erste-Hilfe-Ausbildung der Johanniter für Wasserburg und das südöstliche Oberbayern.

Die Empfehlung des Experten:

  • Haltet Euch möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf.
  • Vermeidet körperliche Anstrengungen, legt bewusst Pausen ein.
  • Ausreichend trinken. Ideale Durstlöscher sind nicht-alkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur.
  • Tragt luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung.
  • Kühlt zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser ab.

Woran erkenne ich einen von der Hitze verursachten Notfall?

Wenn es doch zu einem Hitzschlag oder ähnlichem kommt, ist es wichtig, die ersten Anzeichen zu erkennen. Dazu gehören Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Außerdem:

  • Erhöhung der Körpertemperatur
  • Heiße und trockene Haut
  • Beschleunigter Pulsschlag
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Krämpfe und Erbrechen
  • Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Halluzinationen

Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen.

Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten:

  • Bei einem Kreislaufkollaps umgehend den Rettungsdienst über die 112 verständigen.
  • Die betroffene Person in den Schatten bringen und den Oberkörper hochlagern. Wenn kein Schatten zu finden ist, eine Decke oder ähnliches als Schutz vor der Sonne nutzen.
  • Kühlen des Körpers mit feuchten Tüchern, besonders im Bereich von Kopf und Nacken. Kein Eis direkt auf den Körper!
  • Falls die Person nicht ansprechbar ist: die Atmung prüfen.
  • Stabile Seitenlage bei normaler Atmung. Bei keiner oder nicht normaler Atmung umgehend Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen.
  • Wasser oder Saftschorle anbieten. Aber Vorsicht! Personen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, weil sie daran ersticken könnten.

Die Johanniter empfehlen, alle zwei Jahre das Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. Nähere Informationen zu entsprechenden Kursen gibt es unter www.johanniter.de oder telefonisch unter 08071/95566. Auch das Deutsche Rote Kreuz bietet regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse an. Informationen dazu unter www.drk.de

as

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